13 March 2026, 16:12

Berliner muss sich wegen illegalen Pyrotechnik-Handels und Betrugs vor Gericht verantworten

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung von Feuerwerken mit dem Wort 'Feuerwerke' darauf vor einem weißen Hintergrund.

Illegales Feuerwerksgeschäft: 45-Jähriger vor Gericht - Berliner muss sich wegen illegalen Pyrotechnik-Handels und Betrugs vor Gericht verantworten

Ein 45-jähriger Mann aus Berlin-Neukölln muss sich wegen des Betriebs eines illegalen Online-Handels mit Feuerwerkskörpern vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, zwischen November und Dezember 2023 über 6.000 hochwertige Pyrotechnik-Artikel ohne Genehmigung verkauft zu haben. Zudem wird ihm Betrug sowie versuchter schwerer Körperverletzung zur Last gelegt, nachdem er in einer anderen Angelegenheit angeblich mit einem Transporter auf einen Zeugen zugefahren sein soll.

Der Angeklagte soll ein verdecktes Online-Geschäft betrieben haben, bei dem er über soziale Medien und verschlüsselte Nachrichtenwerbung Pyrotechnik der Kategorie F4 – darunter auch Höhenfeuerwerk – anbot und verkaufte. Bei einer Durchsuchung wurden in der Wohnung seiner Familie rund 200 Kilogramm pyrotechnisches Material sichergestellt. Die Ermittler stießen zudem auf 50.800 Euro, die mutmaßlich aus den illegalen Geschäften stammten.

Ein 38-jähriger Komplize steht ebenfalls in Verbindung mit demselben Netzwerk unter Anklage. Dem Hauptangeklagten wird darüber hinaus vorgeworfen, neun betrügerische Anträge auf Corona-Soforthilfe gestellt und so 29.000 Euro unter falschen Angaben erschlichen zu haben.

Der Prozess begann in dieser Woche und soll noch drei weitere Verhandlungstage umfassen, bevor er am 15. April endet. Dem Mann werden 53 Fälle des unerlaubten Umgangs mit Sprengstoffen zur Last gelegt, hinzu kommen Vorwürfe der Nötigung und der versuchten schweren Körperverletzung.

Die Angelegenheit umfasst mehrere schwere Straftaten, darunter illegalen Handel mit Sprengstoffen, Betrug und einen angeblichen Angriff auf einen Zeugen. Bei einer Verurteilung drohen dem Angeklagten erhebliche Strafen für die Gesamtheit der Vorwürfe. Das Urteil wird für nächste Woche nach Abschluss der Verhandlung erwartet.

Quelle