02 January 2026, 20:24

Berliner Spore Haus gewinnt den DAM Preis 2025 für nachhaltige Architektur

Ein Gebäude mit Wänden, Glasfenstern, Säulen, Skulpturen, einem Bogen und anderen Wandgestaltungen.

Berliner Spore Haus gewinnt den DAM Preis 2025 für nachhaltige Architektur

Das Spore Haus in Berlin-Neukölln gewinnt den renommierten DAM Preis 2025

Das Spore Haus in Berlin-Neukölln ist mit dem prestigeträchtigen DAM Preis 2025 ausgezeichnet worden. Entworfen vom Architekturbüro AFF Architekten, besticht das Gebäude durch seinen mutigen Einsatz recycelter Materialien und flexibler öffentlicher Räume. Gemeinsam mit dem benachbarten Publix-Gebäude bildet es nun ein neues kulturelles und bildungspolitisches Zentrum im Viertel.

Der DAM Preis wird jährlich vom Deutschen Architekturmuseum verliehen und würdigt herausragende Bauprojekte in ganz Deutschland. In diesem Jahr setzte sich das Siegerprojekt gegen 100 nominierte Entwürfe durch, die in einer Vorauswahl und finalen Juryentscheidung bewertet wurden.

Das Spore Haus präsentiert eine markante Fassade aus drei unterschiedlichen Schichten: rot getöntem Beton, recycelten Ziegelsteinen und neuen Ziegeln. Im Inneren sorgt eine weitläufige, stützenfreie Betonplatte – die sogenannte „Sporendecke“ – für einen offenen, vielseitig nutzbaren Raum. Der Entwurf verbindet unbehandelte und recycelte Materialien, was dem Bauwerk sowohl Langlebigkeit als auch Charakter verleiht. AFF Architekten konzipierten das Gebäude für vielfältige Nutzungen: Öffentliche und halböffentliche Bereiche umfassen Veranstaltungsräume, ein Café, eine Bibliothek, Ateliers und eine Dachterrasse. Die Jury lobte insbesondere die gelungene städtebauliche Einbindung und das nachhaltige Konzept als entscheidende Gründe für den Sieg.

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Mit der Auszeichnung reiht sich das Spore Haus unter die innovativsten Architekturprojekte Deutschlands ein. Die Kombination aus recycelten Materialien, offener Raumgestaltung und gemeinwohlorientiertem Design setzt Maßstäbe für zukünftige Bauvorhaben. Das Gebäude wird auch künftig als kultureller und bildungspolitischer Treffpunkt fungieren – gemeinsam mit dem angrenzenden Publix-Gebäude.