Betrunkener Lokführer stoppt Personenzug – 250 Fahrgäste müssen evakuiert werden
Ella WagnerPolizei nimmt betrunkenen Zugführer fest - Betrunkener Lokführer stoppt Personenzug – 250 Fahrgäste müssen evakuiert werden
Ein Triebwagenführer in der Münsterländer Region wurde unter dem Verdacht der Trunkenheit am Steuer festgenommen, nachdem sein Personenzug unerwartet zum Stehen gekommen war. Der Vorfall verursachte erhebliche Verspätungen und führte zur Notfall-Evakuierung von etwa 250 Reisenden. Die Behörden bestätigten, dass der Alkoholpegel des Fahrers deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert lag.
Die Probleme begannen, als der Lokführer den Zug ohne erkennbaren Grund auf freier Strecke anhalten ließ. Anschließend fuhr er den Zug nicht wie vorgesehen am Bahnhof Rheda-Wiedenbrück vor, was bei den Mitarbeitern Misstrauen weckte. Ein Zugbegleiter nahm einen starken Alkoholgeruch wahr und verhinderte umgehend die Weiterfahrt.
Der Fahrer befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen der Behörden andauern. Alle Fahrgäste blieben unverletzt, doch der Vorfall löste flächendeckende Verspätungen im gesamten Netz aus. Die National Express Gruppe betonte erneut ihr Engagement, die Sicherheitsvorschriften für Zugpersonal strikt durchzusetzen.
