Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal und 12.000 Euro bei Grenzkontrolle auf der A12
Ella WagnerBundespolizei entdeckt Waffenarsenal und 12.000 Euro bei Grenzkontrolle auf der A12
Bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 hat die Bundespolizei einen Waffen- und Gefahrgutfund gemacht. Der in Berlin zugelassene Pkw wurde mit drei Insassen von Beamten angehalten. Nun ermitteln die Behörden wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz.
Das Fahrzeug war im Rahmen standardmäßiger Grenzkontrollen angehalten worden. Im Inneren entdeckten die Beamten ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays sowie einen Schlagring. Zudem wurden 12.000 Euro in bar sichergestellt.
Der 35-jährige Fahrer hatte zwei Mitfahrer im Alter von 20 und 21 Jahren dabei. Der 21-jährige Beifahrer war der Polizei bereits bekannt. Alle drei Männer müssen nun mit Konsequenzen wegen möglicher Verstöße gegen waffenrechtliche Bestimmungen rechnen.
Die Behörden beschlagnahmten die Gegenstände als Beweismittel. Nach den Einfuhrbestimmungen des Kosovo droht den Männern eine Strafe von 25 Prozent auf nicht deklarierte Bargeldbeträge über 10.000 Euro. Sollten die Waffen ohne Genehmigung eingeführt worden sein, könnten zusätzliche strafrechtliche Sanktionen wie Geldstrafen oder Haft drohen.
Die Ermittlungen laufen noch – die Polizei prüft Herkunft und Verwendungszweck der beschlagnahmten Gegenstände. Bei einer Verurteilung müssen die Männer je nach kosovarischem Recht mit finanziellen Strafen oder Haft rechnen. Das Bargeld und die Waffen verbleiben vorerst als Beweismittel in behördlicher Verwahrung.






