Bürgerinitiative kämpft gegen SuedLink und zeigt lokale Alternativen auf
Greta SchneiderBürgerinitiative kämpft gegen SuedLink und zeigt lokale Alternativen auf
In Thüringen haben die Bauarbeiten für die Hochspannungsleitung "SuedLink" begonnen, die sich durch mehrere deutsche Regionen ziehen soll. Doch der Widerstand bleibt groß: Die Bürgerinitiative "Thüringer gegen SuedLink" setzt ihre Kampagne gegen das Projekt fort. Die Aktivistinnen und Aktivisten argumentieren, dass dezentrale Energielösungen den Bedarf an teuren Stromtrassen wie dieser überflüssig machen könnten.
Die Gruppe hat eine Informationsveranstaltung organisiert, um Alternativen zu großflächigen Infrastrukturprojekten aufzuzeigen. Diese findet am 27. November 2025 im Gemeindezentrum Rosengarten in Fambach statt. Als Redner werden Dr. Klaus Müller, ein anerkannter Fachmann, und Stefan Schellenberg, Vorstandsmitglied aus Kleinschmalkalden, erwartet.
Ziel der Veranstaltung ist es, praktikable Alternativen zum SuedLink-Projekt vorzustellen. Sollten sich solche lokalen Energielösungen durchsetzen, könnten sie die Art und Weise verändern, wie Kommunen ihren Strombedarf decken. Langfristig strebt die Initiative an, den Ausbau großer Stromtrassen durch bürgernah gestaltete Projekte zu stoppen.
