CDU-Büro in Jena mit provokanter Parole gegen Friedrich Merz beschmiert
Greta SchneiderGraffiti an der CDU-Zentrale in Jena richtet sich gegen Bundeskanzler Merz - CDU-Büro in Jena mit provokanter Parole gegen Friedrich Merz beschmiert
CDU-Büro in Jena erneut beschädigt – diesmal mit Schmierereien gegen Friedrich Merz
Unbekannte Täter haben das CDU-Büro in Jena in der vergangenen Nacht erneut mit Graffiti beschmiert. Unter den Parolen befand sich auch ein Spruch, der kürzlich in Berlin für Schlagzeilen sorgte. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.
Die Partei verurteilte den Angriff als direkten Anschlag auf demokratische Institutionen.
Die jüngste Vandalenaktion reiht sich in eine Serie von Vorfällen am Jenaer CDU-Parteibüro ein. Diesmal wurde das Gebäude mit provokanten Botschaften besprüht, darunter der Spruch "Merz leck Eier". Dieselbe Parole war erst Tage zuvor auf einem Protestschild in Berlin zu sehen gewesen.
Am 1. März 2026 hatte die Berliner Polizei das Schild bei einer Demonstration beschlagnahmt. Der Träger wurde befragt, persönlich erfasst und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Behörden prüfen derzeit, ob der Spruch gegen das deutsche Beleidigungsrecht (§ 185 StGB) verstößt. Bis zum 8. März wurden jedoch keine Anklagen erhoben.
Die CDU Jena bezeichnete die Schmierereien als gezielten Angriff auf eine demokratische Partei und ihre Mitglieder. Gleichzeitig warnte sie, dass die wiederholte Verwendung des Spruchs eine besorgniserregende Entwicklung im politischen Diskurs anzeige – weg vom Protest, hin zu Sachbeschädigung.
Sowohl die Berliner Demonstration als auch der Jenaer Vorfall werden weiter untersucht. Die Polizei konnte die Täter bisher nicht ermitteln und prüft, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht. Die CDU bekräftigte ihre Haltung gegen eine zunehmende Verrohung der politischen Auseinandersetzung.
