CDU fordert Bundessonderfonds für bessere Notfallmedizin in Deutschland
Matteo WolfCDU/CSU-Politiker möchten die Krisenversorgung stärken - CDU fordert Bundessonderfonds für bessere Notfallmedizin in Deutschland
Christoph Zippel, der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, hat die dringende Notwendigkeit einer zuverlässigen medizinischen Notfallversorgung in ganz Deutschland betont. Er hat einen Antrag eingebracht, der eine verstärkte Zusammenarbeit und bessere Koordinierung zwischen den verschiedenen Akteuren fordert, darunter die Bundeskanzlerin, die CDU/CSU, kommunale Behörden, Krankenhäuser, Rettungsdienste, die Bundeswehr und Hilfsorganisationen. Ziel ist es, die notfallmedizinische Versorgung dauerhaft zu sichern und zu stärken – nicht nur im Alltag, sondern auch in Katastrophen- und Verteidigungsszenarien.
Politiker von CDU und CSU setzen sich für einen Bundessonderfonds ein, um die Notfallmedizin nachhaltig zu verbessern. Der Antrag schlägt zudem vor, europäische Produktionskapazitäten auszubauen und abzusichern, um die Abhängigkeit von globalen Lieferketten zu verringern. Dazu gehören der Aufbau strategischer Reserven sowie eine größere Unabhängigkeit von internationalen Märkten bei essenziellen Gütern wie Arzneimitteln, Medizingeräten und Schutzausrüstung.
Die dafür notwendigen Investitionen umfassen Infrastruktur, Ausstattung, Schulungen und digitale Systeme. Finanziert werden sollen sie über den geplanten Bundessonderfonds.
Der von Christoph Zippel eingebrachte und von CDU/CSU-Politikern unterstützte Antrag zielt darauf ab, die notfallmedizinische Versorgung in Deutschland zu stärken. Gefordert werden eine bessere Koordination der Beteiligten sowie eine höhere Eigenständigkeit bei medizinischen Versorgungsgütern. Die Verabschiedung eines umfassenden Gesetzes zur Verbesserung der Notfall- und Katastrophenmedizin ist vorgesehen, konkrete Details stehen jedoch noch aus.
