CDU Hamburg fordert Abschiebungen und mehr Sicherheit nach tödlichem U-Bahn-Vorfall
Matteo WolfThering fordert Abschiebung von kriminellen Ausländern - CDU Hamburg fordert Abschiebungen und mehr Sicherheit nach tödlichem U-Bahn-Vorfall
Hamburger CDU-Chef Dennis Thering fordert schärfere Maßnahmen nach tödlichem Vorfall an der U-Bahn-Station Wandsbek. Der Hamburger CDU-Vorsitzende Dennis Thering hat nach einem tödlichen Zwischenfall an der U-Bahn-Station Wandsbek strengere Konsequenzen gefordert. Er verlangte die Abschiebung von ausländischen Straftätern und verwies dabei auf den Fall eines 25-jährigen Mannes aus dem Südsudan, der in die Tragödie verwickelt war. Zudem schlug Thering Veränderungen bei der Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr vor, um künftige Angriffe zu verhindern.
Der Tatverdächtige, ein 25-jähriger Südsudanese, war bereits wegen mehrerer Straftaten aktenkundig, darunter ein Angriff auf einen Polizisten. Thering fragte, wie es möglich sei, dass eine Person, die Schutz suche, kurz nach ihrer Ankunft den Behörden als auffällig bekannt werde, ohne dass Konsequenzen folgten. Er bestünde darauf, dass ausländische Gewalttäter – insbesondere solche, die Beamte angreifen – umgehend abgeschoben werden müssten.
Thering argumentierte, dass bestehende Gesetze, die Abschiebungen verhindern, von der Bundespolitik geändert werden müssten. Er betonte, dass sich solche Vorfälle niemals wiederholen dürften, und forderte Hamburg auf, präventiv zu handeln.
Um die Sicherheit zu erhöhen, schlug Thering vor, die S-Bahn- und U-Bahn-Systeme zu automatisieren und Bahnsteig-Türen einzubauen. Zudem regte er an, den Zugang zu den Stationen auf Fahrgäste mit gültigem Ticket zu beschränken, um Risiken in öffentlichen Verkehrsbereichen zu verringern.
Therings Forderungen konzentrieren sich auf die Abschiebung von Wiederholungstätern und eine verschärfte Sicherheit in den U-Bahn-Stationen. Seine Vorschläge umfassen sowohl gesetzliche Reformen auf Bundesebene als auch infrastrukturelle Änderungen im Hamburger Verkehrsnetz. Bisher liegt keine offizielle Reaktion der Bundesregierung auf diese Appelle vor.
