Deutsche Bank schließt ihr Berliner Kulturprojekt PalaisPopulaire nach sechs Jahren
Ella WagnerDeutsche Bank schließt ihr Berliner Kulturprojekt PalaisPopulaire nach sechs Jahren
Die Deutsche Bank schließt ihr Ausstellungszentrum PalaisPopulaire in Berlin. Die Entscheidung fällt mit dem Auslaufen des Mietvertrags für das historische Gebäude an der Unter den Linden zusammen. Als Abschied von dem Ort ist für November ein großes Kulturfestival geplant.
Die Bank hatte das PalaisPopulaire 2018 im ehemaligen Prinzessinnenpalais eröffnet. Seitdem waren dort zeitgenössische Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen zu Gast. Das aktuelle Programm der Einrichtung läuft planmäßig bis Ende 2026 weiter.
Künftig wird sich die Deutsche Bank stärker auf die Förderung von Nachwuchskünstlern und zeitgenössischer Kunst konzentrieren. Flexible Formate sollen den festen Ausstellungsort ersetzen. Zudem plant die Bank, ihre Sammlung von 2.000 Kunstwerken an verschiedenen Berliner Standorten zugänglich zu machen und sie so einem breiteren Publikum zu öffnen.
Die Schließung markiert einen Wandel in der Kulturstrategie der Bank. Ihre Sammlung wird über neue Spielstätten ein größeres Publikum erreichen. Das Festival im November wird das Ende des PalaisPopulaire-Kapitels in Berlin feiern.
