19 June 2026, 14:04

Deutsche Schulspieltage setzen auf Leistung – mit radikalen Wettbewerbsmethoden

Folter auf dem Aschefeld

Deutsche Schulspieltage setzen auf Leistung – mit radikalen Wettbewerbsmethoden

Deutsche Schulspieltage führen neue Wettbewerbselemente ein, um leistungsstarke Kinder zu fördern

Bildungsministerin Karin Prien setzt sich für eine stärkere Betonung von Leistung und Erfolg bei den Deutschen Schulspieltagen ein. Die Neuerungen spiegeln Bestrebungen wider, schulische Bewertungen spielerisch zu gestalten und traditionelle Ansätze wiederzubeleben.

An der ultra-katholischen Fürstin-Gloria-Selbdritt-Grundschule werden Sportwettkämpfe bereits auf Latein und mit dem Rücken zur Gemeinde abgehalten. Konservative Politiker fordern nun ähnliche Methoden für öffentliche Schulsportveranstaltungen.

Ein solches Vorhaben ist der „IronChild“-Wettbewerb, der harte Arbeit, Durchhaltevermögen und Kostenkalkulation zu einer mehrtägigen Herausforderung verbindet. Die Gewinner erhalten ein persönliches Coaching mit CEO Dr. Dr. Ulf-Ulf Vollmann. Verlierer riskieren dagegen eine Empfehlung für das Gymnasium.

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Die „Chicago Boys“ der Klasse 3b gehören in diesem Jahr zu den Teilnehmern. Unterdessen plädiert Bernd Kreimer-Rendsburg für eine vollständige Gamification von Leistungsbewertungen – inklusive eines Rangsystems mit käuflichen Spielmarken für Eltern.

In einem weiteren, damit verbundenen Projekt lässt die Höhlenkinder-Kita in Rheda-Wiedenbrück Kleinkinder in nummerierten Weidenkörben auf der Ems treiben, um zukünftige Führungskräfte zu identifizieren. Das Bundesbildungsministerium erarbeitet zudem im Auftrag der Kultusministerkonferenz einen Vorschlag für leistungsbasierte Kinderspiele.

Die neuen Maßnahmen zielen darauf ab, Wettbewerb in den Schulalltag zu integrieren. Gewinner erhalten exklusive Belohnungen, während andere mit schulischen Konsequenzen rechnen müssen. Die Pläne markieren einen Wandel hin zu einer leistungsorientierten Bildung in Deutschland.

Quelle