Start in die 'Todesgruppe': DHB-Team brennt auf Revanche - Deutschland sucht Rache gegen Portugal bei der Handball-EM 2026
Die deutsche Handballnationalmannschaft trifft im Eröffnungsspiel der Hauptrunde der Europameisterschaft 2026 auf Portugal – ein Duell mit besonderer Brisanz. Die DFB-Auswahl sucht Revanche für die bitteren Viertelfinalniederlage bei der WM 2023. Beide Teams gehen mit starker Form in die Partie, wobei Portugal nach einem überraschenden Sieg gegen Dänemark selbstbewusst aufspielt.
Die Rivalität zwischen den beiden Mannschaften verschärfte sich 2023, als Portugal Deutschland in Herning die erste Niederlage seit 2014 zufügte. Die 30:31-Niederlage im Viertelfinale sitzt den deutschen Spielern noch immer tief in den Knochen – nun bietet sich die Gelegenheit, die Rechnung zu begleichen. Portugal hingegen reist mit Rückenwind an, nachdem es den Turnierfavoriten Dänemark bezwang.
Die deutsche Mannschaft hat nach einem soliden Abschluss der Vorrunde an Fahrt aufgenommen. Bundestrainer Alfred Gislason betont, dass jedes Spiel ab jetzt wie ein Finale behandelt wird. Der neu gewonnene Teamgeist wird in den kommenden Partien gegen Norwegen, Dänemark und Frankreich weiter auf die Probe gestellt – allesamt hochklassige und hart umkämpfte Begegnungen. Zwar respektiert das deutsche Lager die Stärke und das Selbstvertrauen der Portugiesen, die sich durch ihren WM-Erfolg etabliert haben. Doch der Fokus liegt auf der eigenen Leistung, denn ein Sieg würde die Weichen für den weiteren Turnierverlauf stellen. Nach dem Portugal-Spiel wartet mit Serbien bereits der nächste schwere Gegner in der Hauptrunde.
Ein Erfolg gegen Portugal wäre für Deutschland ein idealer Einstand in die Hauptrunde. Das Ergebnis könnte zudem Schwung für die anschließenden Top-Duelle gegen Norwegen, Dänemark und Frankreich geben. Da Gislasons Team jedes Spiel als entscheidend betrachtet, werden die kommenden Tage Ausdauer und Ehrgeiz auf die Probe stellen.
