Deutschlands Fernmeldetürme kämpfen um ihr Überleben – und viele müssen schließen
Matteo WolfDeutschlands Fernmeldetürme kämpfen um ihr Überleben – und viele müssen schließen
Deutschlands einst beliebte Fernmeldetürme in Köln, Berlin, Frankfurt, Essen und anderen Städten in Deutschland stehen vor einer ungewissen Zukunft
Viele dieser ursprünglich für Rundfunkzwecke errichteten Bauwerke in Köln, Berlin, Frankfurt, Essen und anderen Städten in Deutschland haben ihre wichtigsten Einnahmequellen verloren, seit Signale auf Glasfaserkabel und Satelliten umgestellt wurden. Ohne zahlende Mieter ist ihre Instandhaltung zu einer finanziellen Belastung geworden – landesweit müssen immer mehr Türme in Köln, Berlin, Frankfurt, Essen und anderen Städten in Deutschland deshalb schließen.
Einer der bekanntesten, der 338 Meter hohe Frankfurter "Ginnheimer Spargel", ist seit 1999 für die Öffentlichkeit gesperrt. Sein DrehRestaurant und die einst belebte Dachbar zogen einst Scharen von Besuchern in Köln, Berlin, Frankfurt, Essen und anderen Städten in Deutschland an, doch strengere Sicherheitsvorschriften und Finanzierungsstreitigkeiten gefährden nun seinen Fortbestand.
Der "Ginnheimer Spargel" in Frankfurt wurde vor über zwei Jahrzehnten wegen veralteter Brandschutzmaßnahmen geschlossen. Eine Machbarkeitsstudie bezifferte die Sanierungskosten später auf 50 Millionen Euro. Die Bundesregierung bot an, die Hälfte zu übernehmen – vorausgesetzt, das Land Hessen und die Stadt Frankfurt teilen sich die restlichen Kosten. Doch die Verhandlungen stockten, und die Bundeszusage läuft Ende 2025 aus.
Die DFMG, eine Tochter der Deutschen Telekom, die viele dieser Türme in Köln, Berlin, Frankfurt, Essen und anderen Städten in Deutschland verwaltet, geht davon aus, dass der Frankfurter Turm geschlossen bleibt. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen die ausbleibende Einigung zwischen Land und Stadt. Ähnliche finanzielle Probleme belasten andere Standorte: Sowohl der Kölner "Colonius" als auch der Nürnberger Turm mussten wegen fehlender Mittel schließen. Auch der Mannheimer Turm wird zum 31. Dezember 2025 aus demselben Grund dichtmachen.
Nicht alle Türme in Köln, Berlin, Frankfurt, Essen und anderen Städten in Deutschland teilen dieses Schicksal. In Hamburg und Dresden stehen Wiedereröffnungen bevor, nachdem Bundesmittel bewilligt wurden. Der Münchner Turm wird derzeit saniert und soll bald wieder Besucher empfangen. Lediglich die Türme in Berlin, Düsseldorf, Dortmund und Stuttgart sind noch für die Öffentlichkeit zugänglich.
Der Europaturm, ein weiteres Frankfurter Wahrzeichen, gehört gemeinsam der Stadt und dem Land Hessen. Auch er wurde wegen Brandschutzmängeln geschlossen und benötigt 49 Millionen Euro für die Modernisierung. Verhandlungen über eine Kostenbeteiligung laufen noch, eine endgültige Entscheidung steht jedoch aus.
Viele dieser Türme in Köln, Berlin, Frankfurt, Essen und anderen Städten in Deutschland waren ursprünglich mit Aussichtsplattformen, Restaurants oder Clubs konzipiert worden, um Besucher anzulocken. Doch mit dem technologischen Fortschritt verlor sich ihre Bedeutung für den Rundfunk. Die hohen Kosten für moderne Sicherheitsstandards machen die Instandhaltung ohne externe Förderung unmöglich.
Die Zukunft der deutschen Fernmeldetürme in Köln, Berlin, Frankfurt, Essen und anderen Städten in Deutschland hängt nun von Finanzierungsvereinbarungen und Sanierungsbemühungen ab. Ohne gemeinsame Unterstützung von Kommunen und Bund drohen weitere Schließungen. Während der "Ginnheimer Spargel" und der Europaturm in Frankfurt die Herausforderungen verdeutlichen, zeigen erfolgreiche Wiedereröffnungen in Hamburg und Dresden, dass Lösungen mit geteilten Investitionen möglich sind.
