Dortmund schlägt nach WM-Partys hart gegen Rasen und Lärm zu
Dortmunder Behörden gehen hart gegen Verkehrsverstöße während der WM-Feiern vor
Während der Feiern zum WM-Sieg haben die Dortmunder Behörden konsequent gegen Verkehrsverstöße vorgegangen. Polizei und Ordnungsamt kontrollierten vor allem Rasen und Lärmbelästigungen in der gesamten Stadt. Die verschärften Maßnahmen folgten auf einen deutlichen Anstieg des Verkehrsaufkommens nach dem Sieg Deutschlands, der zu massiven Staus in der Nähe wichtiger Wahrzeichen führte.
Der WM-Triumph der deutschen Mannschaft löste eine Welle der Begeisterung entlang der Wallanlage aus. Zwischen Burgtor und Neutor versammelten sich große Menschenmengen, während die Straßen im Umkreis komplett verstopft waren.
Die Dortmunder Polizei konzentrierte sich während des Spiels besonders auf schwere Tempoverschreitungen. An der Ruhrallee in Höhe der Deutsche-Bahn-Brücke überschritten 341 von 2.091 Fahrzeugen das zugelassene Tempo von 60 km/h. Zwei mobile Blitzer erfassten insgesamt 159 Verstöße. Ein Fahrer wurde in einer 50er-Zone mit 117 km/h gemessen.
Acht automatische Kontrollstellen überprüften 4.288 Fahrzeuge und registrierten dabei 500 Tempoverschreitungen. Ein 22-jähriger Dortmunder wurde in einer 30er-Zone mit 67 km/h geblitzt. Neun schwere Geschwindigkeitsverstöße wurden dokumentiert, zwei Fahrer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.
Auch das städtische Ordnungsamt schritt ein: Es leitete 18 Verwaltungsverfahren wegen Verstößen gegen Immissionsschutzbestimmungen, die Straßenverkehrsordnung und Lärmschutzvorschriften ein. Fünfzehn Lärmvergehen wurden geahndet.
Die Behörden erinnerten alle Verkehrsteilnehmer daran, auch während öffentlicher Feiern die Verkehrsregeln einzuhalten. Die Kontrollen führten zu Bußgeldern, Verwaltungsverfahren und möglichen Fahrverboten für die schwerwiegendsten Verstöße. Ziel der Maßnahmen ist es, Sicherheit und Ordnung auf Dortminds Straßen zu gewährleisten.






