25 November 2025, 02:07

Dortmunds Frauenfußball plant Bundesliga-Aufstieg bis 2029 – mit Rekordumsatz im Rücken

Drei Frauen in Mützen und Brillen, ein Junge in Brille und Mütze, der einen Ball und ein Schild hält, in einem Stadion mit Publikum und Feld dahinter, unter einem Himmel mit einigen Lichtern.

Dortmunds Frauenfußballteam wird bald in der Bundesliga spielen - Dortmunds Frauenfußball plant Bundesliga-Aufstieg bis 2029 – mit Rekordumsatz im Rücken

Borussia Dortmund hat Pläne zur Ausweitung seines Frauenfußballprogramms bekannt gegeben – bei gleichzeitig solider finanzieller Performance in der 1. Bundesliga. Der Verein mit rund 110.000 Aktionären verzeichnete im Geschäftsjahr 2024/25 Erträge in Höhe von 526 Millionen Euro. Die Aktionäre erhalten zudem eine Dividende von sechs Cent pro Aktie, was der Ausschüttung des Vorjahres entspricht.

Gleichzeitig setzt sich der Club ehrgeizige Ziele für die Frauenmannschaft: Spätestens bis 2029 soll der Aufstieg in die Bundesliga gelingen.

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Erst kürzlich wurde Hans-Joachim Watzke zum neuen Präsidenten von Borussia Dortmund gewählt. Der Vorstand der Fußballabteilung bleibt unverändert – Carsten Cramer, Thomas Treß und Lars Ricken behalten ihre Positionen. Cramer, der Marketingleiter des Vereins, betonte Wachstumschancen bei Medienrechten, Sponsoringverträgen und der weiteren Nutzung des Signal Iduna Parks.

Aktuell spielt die Frauenmannschaft in der Regionalliga West, der dritthöchsten Spielklasse im deutschen Fußball, und belegt dort Platz zwei. Seit ihrer Gründung 2021 hat das Team vier Aufstiege in Folge geschafft. Nun plant Dortmund Investitionen in ein neues Trainingszentrum und den Nachwuchsbereich, um die Entwicklung voranzutreiben. Das langfristige Ziel lautet: Bundesliga-Aufstieg bis 2027 oder 2028, spätestens jedoch 2029.

Sollte Deutschland den Zuschlag für die Ausrichtung der UEFA-Frauen-EM erhalten, könnte das Eröffnungsspiel im Signal Iduna Park stattfinden. Cramer versicherte zudem, dass die Frauenmannschaft ohne finanzielle Verluste wirtschaften werde.

Finanziell bleibt Borussia Dortmund stabil – 61 Prozent der Aktien befinden sich im Streubesitz. Die vorgeschlagene Dividende von sechs Cent pro Aktie unterstreicht die kontinuierliche Rendite für die Anleger.

Der Fokus auf den Frauenfußball umfasst neue Infrastruktur und einen klaren Zeitplan für den Aufstieg in die Bundesliga. Mit Erträgen von über einer halben Milliarde Euro im zweiten Jahr in Folge verbindet der BVB sportliche Ambitionen mit wirtschaftlicher Stärke. Über die Dividendenausschüttung stimmen die Aktionäre auf der nächsten Hauptversammlung ab, während die Frauenmannschaft weiter auf die erste Liga hinarbeitet.