Drogenfund und Schwarzfahren: Zwei Brüder in Thüringer Regionalbahn festgenommen
Greta SchneiderDrogenfund und Schwarzfahren: Zwei Brüder in Thüringer Regionalbahn festgenommen
In Thüringen wurden zwei Männer festgenommen, nachdem die Polizei bei einer Regionalbahn Drogenbesitz und Schwarzfahren entdeckt hatte. Der Vorfall ereignete sich während einer Routinekontrolle zwischen Heiligenstadt und Nordhausen. Bei einem der Verdächtigen fanden Beamte Crystal Meth.
Bundespolizisten waren in den Zug gestiegen, um eine standardmäßige Überprüfung durchzuführen, als sie einen 33-jährigen Mann auffällig werden ließen. Er reiste ohne gültigen Fahrschein und präsentierte ein Deutschlandticket, das auf den Namen seines 28-jährigen Bruders registriert war. Bei einer genaueren Durchsuchung stellten die Beamten fast 15 Gramm Crystal Meth in seinem Besitz fest, das sofort beschlagnahmt wurde.
Der 33-Jährige wurde bereits von den Behörden in Niedersachsen wegen einer Verkehrsstraftat gesucht. Sein Bruder, der sich ebenfalls im Zug befand, wurde zum unrechtmäßig übertragenen Ticket befragt. Später stellte sich heraus, dass auch gegen den 28-Jährigen ein Haftbefehl des Thüringer Justizsystems vorlag. Beide Männer wurden in Gewahrsam genommen und in die Justizvollzugsanstalt Tonna überstellt. Ihnen drohen nun Anklagen wegen Schwarzfahrens, Fälschung von Fahrscheinen und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Aktuelle Berichte bestätigen, dass in Sollstedt zwei weitere Männer im Alter von 32 und 35 Jahren unter ähnlichen Umständen festgenommen wurden. Sie werden wegen Fahrscheinbetrugs und Drogendelikten ermittelt.
Die Festnahmen unterstreichen die laufenden Bemühungen der Behörde, Schwarzfahren und Drogenbesitz im öffentlichen Nahverkehr konsequent zu ahnden. Gegen alle vier Beteiligten werden nun juristische Schritte eingeleitet. Die Sicherheitskräfte setzen ihre Kontrollen auf regionalen Strecken fort, um weitere Verstöße zu unterbinden.
