Eintracht Frankfurt steckt tief in der Krise nach peinlicher Heimpleite gegen Hoffenheim
Matteo WolfFrankfurt versinkt tiefer in der Krise - Fans pfeifen - Eintracht Frankfurt steckt tief in der Krise nach peinlicher Heimpleite gegen Hoffenheim
Eintracht Frankfurts Krise vertieft sich nach deutlicher 1:3-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim
Die Niederlage ist bereits das fünfte Champions League-Spiel in Folge ohne Sieg für die Hessen, die damit fünf Punkte hinter den europäischen Qualifikationsplätzen zurückliegen. Die Fans zeigten sich verärgert, nachdem defensive Fehler und ein spätes Einbrechen der Mannschaft die Champions League-Partie entscheidend prägten.
Die Übergangs-Trainer Dennis Schmitt und Alexander Meier konnten in ihrem Bundesliga-Debüt keinen Sieg einfahren – die Forderungen nach einer schnellen Verpflichtung eines festen Cheftrainers werden lauter. Im Zuge der anhaltenden Krisengespräche gilt Marco Rose, aktuell noch bei RB Leipzig, als Favorit für die Position.
Frankfurt begann zwar vielversprechend: Neuzugang Arnaud Kalimuendo erzielte sein erstes Tor im heimischen Stadion. Doch seine frühe Verletzung warf die Mannschaft aus dem Rhythmus. Die ohnehin schon kritisierte Abwehr brach zusammen, als Hoffenheim innerhalb von nur 13 Minuten dreimal traf und den Sieg damit besiegelte.
Torhüter Kauã Santos sah sich mit Kritik konfrontiert, nachdem seine Patzer zur Champions League-Niederlage beitrugen. Das Ergebnis löste bei den Anhängern Frust aus, die ihre Wut insbesondere über die desolate Defensiveleistung zum Ausdruck brachten. Die Suche nach einem dauerhaften Trainer geht unterdessen weiter, wobei Marco Rose laut Berichten die größte Chance hat. Weitere Kandidaten sind Kjetil Knutsen, Alexander Blessin und Matthias Jaissle. Sportdirektor Markus Krösche hat noch keine Entscheidung bekannt gegeben, will dies aber vor dem Champions League-Spiel gegen Tottenham Hotspur nachholen. Bis dahin bleiben Schmitt und Meier verantwortlich. Wer auch immer das Ruder übernimmt, steht vor dringenden Aufgaben: die Abwehr zu stabilisieren, die Moral zu heben und die Ergebnisse zu verbessern, um die wachsende Unzufriedenheit der Fans zu besänftigen.
Mit fünf Punkten Rückstand auf die europäischen Startplätze steht für Frankfurt nun zunächst das nächste Champions League-Spiel an. Das Interims-Duo wird die Mannschaft gegen Tottenham führen, doch eine langfristige Lösung muss zügig gefunden werden. Die Vereinsführung ist gefordert, schnell zu handeln, um den freien Fall zu stoppen.
