Energiekrise verschärft sich: Rekordgewinne für Konzerne, Not für Haushalte
Greta SchneiderEnergiekrise verschärft sich: Rekordgewinne für Konzerne, Not für Haushalte
Die globale Energiekrise verschärft sich weiter und belastet Haushalte und Unternehmen mit explodierenden Preisen. Während Ölkonzerne wie BP Rekordgewinne verbuchen, ergreifen Regierungen neue Maßnahmen, um die Not zu lindern.
Die Ölpreise sind stark angestiegen und treiben die Kosten für Treibstoff, Düngemittel und lebenswichtige Güter in die Höhe. Milliarden Menschen kämpfen mit steigenden Lebenshaltungskosten, während sich die Krise hinzieht. Fatih Birol, der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), warnt, dass dieser Abschwung schwerwiegender ausfallen werde als frühere Energieschocks.
BP verzeichnete im frühen Jahr 2023 einen Gewinnsprung – allein im ersten Quartal erzielte das Unternehmen 2,7 Milliarden Euro. Unterdessen hat die deutsche Übergewinnsteuer für Energieunternehmen rund 2,5 Milliarden Euro eingebracht, um einen Teil dieser Gewinne umzuverteilen.
Chinas Export von Solarmodulen stieg im März im Vergleich zum Februar stark an und verdoppelte sich nahezu. Auch Südkorea handelt: Der Präsident des Landes baut die Stromnetzinfrastruktur aus und führt ein "Solar-Einkommens"-Programm für ländliche Gemeinden ein.
Sollte sich die Krise über die Jahresmitte hinausziehen, könnten bis zu 45 Millionen weitere Menschen von Hunger bedroht sein. Die steigenden Energiepreise treffen vor allem normale Haushalte hart, während Konzerne von der Situation profitieren.
Anzeichen für eine Entspannung der Energiekrise gibt es nicht – die Preise für Treibstoff und Lebensmittel steigen weiter. Regierungen reagieren mit Steuern und Förderprogrammen für erneuerbare Energien, doch die langfristigen Folgen bleiben ungewiss. Sollte sich die Lage nicht bald bessern, könnten Millionen Menschen noch stärker in Not geraten.






