Eskalation beim Rhein-Derby: Kölner Fans verlassen Stadion nach umstrittenen Polizeikontrollen
Greta SchneiderPolizei bestreitet: Keine Nacktkontrollen beim Rhein-Derby - Eskalation beim Rhein-Derby: Kölner Fans verlassen Stadion nach umstrittenen Polizeikontrollen
Polizei dementiert: Keine Entkleidungskontrollen beim Rhein-Derby zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem 1. FC Köln
Vor dem Rhein-Derby zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem 1. FC Köln kam es zu Spannungen, nachdem die Polizei zwei mitgereiste Kölner Fans intensiv durchsucht hatte. Rund 500 Kölner Anhänger verließen daraufhin aus Protest kollektiv das Stadion, später schlossen sich auch Leverkusener Ultras solidarisierend an. Die Behörden wiesen Vorwürfe von Entkleidungskontrollen zurück, bestätigten jedoch, bei einer Person "passive Waffen" gefunden zu haben.
Die Auseinandersetzungen begannen während der Einlasskontrollen im Gästebereich des Leverkusener Stadions. Die Polizei führte bei zwei Kölner Fans gründliche Durchsuchungen durch, betonte jedoch, dass es keine Entkleidungskontrollen gegeben habe. Dennoch löste die Situation Empörung unter den mitgereisten Fans aus.
Der Protest der Kölner Anhänger und der anschließende Auszug der Leverkusener Ultras überschatteten die Partie. Die Polizei hielt fest, dass keine Entkleidungskontrollen stattfanden, allerdings wurde bei einer Person der Besitz "passiver Waffen" festgestellt. Der Vorfall wirft Fragen zum Verhältnis zwischen Fans und Sicherheitskräften sowie zu künftigen Sicherheitsmaßnahmen bei Spielen auf.
