17 April 2026, 18:07

FC Bayern geht mit Bildung und Dialog gegen Rassismus vor

Eine Gruppe junger Männer in roten T-Shirts und schwarzen Shorts steht auf einem Fußballfeld mit einer Kiste roter Gegenstände davor, während im Hintergrund Schilder mit "FC Red Black Eglaute - Champions League" hängen.

FC Bayern geht mit Bildung und Dialog gegen Rassismus vor

FC Bayern München intensiviert seinen Kampf gegen Rassismus mit einer Reihe von Initiativen. Der Verein beteiligt sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März stattfinden. Präsident Herbert Hainer betont die Notwendigkeit, dass der Sport klar gegen Ausgrenzung und Diskriminierung Stellung bezieht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Engagement des Clubs umfasst Bildungsveranstaltungen und Kooperationen. Im Mai wird Bayern Gespräche mit dem Holocaust-Überlebenden Abba Naor ausrichten und Spielern sowie Mitarbeitenden die Möglichkeit bieten, Zeitzeugenberichte aus erster Hand zu hören. Dies ist Teil einer umfassenderen Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde an einem Wochenende, das dem Gedenken gewidmet ist.

Hainer hat wiederholt die Bedeutung des Dialogs im Kampf gegen Rassismus hervorgehoben. Er ist überzeugt, dass die Vermittlung starker Werte und eine klare Haltung helfen, gesellschaftliche Barrieren abzubauen. Seine Position deckt sich mit jüngsten Aufrufen zu mehr Engagement, darunter auch die eindringliche Rede von Vincent Kompany nach einem mutmaßlichen rassistischen Vorfall gegen Vinícius Júnior.

Die Kampagne Rot gegen Rassismus des FC Bayern geht über symbolische Gesten hinaus. Der Verein betont, dass sein Einsatz ganzjährig erfolgt und nicht auf bestimmte Aktionszeiträume beschränkt ist. Die Maßnahmen zielen auf nachhaltigen Wandel ab – nicht nur auf kurzfristige Aufmerksamkeit.

Die Initiativen spiegeln das langfristige Engagement des FC Bayern im Kampf gegen Rassismus wider. Durch Bildung, Partnerschaften und öffentliche Stellungnahmen will der Verein Verständnis und Inklusion fördern. Diese Bemühungen werden weit über die Internationalen Wochen gegen Rassismus hinaus fortgesetzt.

Quelle