16 March 2026, 02:06

FC Bayern kämpft vergeblich gegen Sperre von Luis Díaz – DFB bleibt hart

Ein Schiedsrichter steht auf einem Fußballfeld mit ausgestreckten Armen, umgeben von einer Gruppe von Menschen auf dem Boden und einer sitzenden Menge im Hintergrund.

Bayern legen Diaz-Sperre Widerspruch ein - FC Bayern kämpft vergeblich gegen Sperre von Luis Díaz – DFB bleibt hart

FC Bayern München hat offiziell gegen die Sperre von Luis Díaz nach dessen Roter Karte gegen Bayer Leverkusen Widerspruch eingelegt. Der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Jan-Christian Dreesen, kritisierte öffentlich die jüngsten Schiedsrichterleistungen im deutschen Fußball. Unterdessen prüft das DFB-Sportgericht den Fall – eine Aufhebung der Sperre gilt jedoch als unwahrscheinlich.

Das Vorfall ereignete sich am 14. März 2026 während eines Bundesliga-Spiels zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen. Schiedsrichter Christian Dingert zeigte Díaz die zweite Gelbe Karte, was zu seinem Platzverweis führte. Nach Sichtung der Bilder gab Dingert später zu, die zweite Verwarnung im Nachhinein nicht gegeben zu haben.

Der FC Bayern reichte umgehend formellen Widerspruch beim DFB-Sportgericht ein. Der Verein argumentiert, die Entscheidung sei fehlerhaft und müsse zurückgenommen werden. Das DFB hingegen betont, dass solche Urteile nur in Ausnahmefällen revidiert werden, und bezeichnet die ursprüngliche Entscheidung als endgültig.

Vereinschef Dreesen nutzte die Situation, um generell eine Verbesserung der Schiedsrichterqualität zu fordern. Er behauptete, inkonsistente Spielleitung sei in den letzten Wochen zu einem besorgniserregenden Trend geworden. Trotz des Engagements des FC Bayern hält der DFB an der Sperre für Díaz voraussichtlich fest.

Das DFB-Sportgericht wird nun den Einspruch prüfen, doch die Aussichten auf eine Aufhebung der Sperre sind gering. Dingerts Eingeständnis zur zweiten Gelben Karte stärkt zwar Bayerns Position, doch der Verband behandelt solche Entscheidungen grundsätzlich als bindend. Díaz wird seine Sperre voraussichtlich antreten – es sei denn, es tauchen neue Beweise auf.

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