15 April 2026, 02:06

FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen missbräuchlicher NDA-Klausel

Eine historische Illustration, die einen Prozess zeigt, an dem Lord Baltimore beteiligt ist, mit einem Dokument, das Porträts, Vorhänge und Text zeigt.

FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen missbräuchlicher NDA-Klausel

FKA Twigs hat eine neue Klage gegen den Schauspieler Shia LaBeouf eingereicht. In der Klage wirft sie ihm vor, eine "unrechtmäßige" Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) genutzt zu haben, um sie am Sprechen über angeblichen sexuellen Missbrauch zu hindern.

Der Fall knüpft an eine Klage aus dem Jahr 2020 an, die 2025 außergerichtlich beigelegt wurde. Doch nun behauptet Twigs' Anwaltsteam, die Einigung habe eine rechtswidrige Schweigepflichtklausel enthalten, um sie zum Schweigen zu bringen. Twigs hatte LaBeouf erstmals 2020 verklagt und ihm "unerbittlichen Missbrauch" während ihrer Beziehung vorgeworfen. Der Streit wurde 2025 unter Ausschluss der Öffentlichkeit geregelt, doch in ihrer jüngsten Klageschrift argumentiert sie, die Einigung sei genutzt worden, um einen öffentlichen Prozess und mögliche Schadensersatzforderungen zu vermeiden.

Die Klage verweist auf einen Schiedsantrag von LaBeouf aus Dezember 2025 als Beleg für die restriktiven Bedingungen der NDA. Demnach soll Twigs daran gehindert werden, über ihre eigenen Erfahrungen mit sexueller Gewalt oder sogar das Thema Missbrauch allgemein zu sprechen.

2023 hatte sich LaBeouf zu den Vorwürfen von Twigs und einer weiteren Ex-Partnerin geäußert. Zwar bestritt er einige der Anschuldigungen, räumte aber ein, in der Vergangenheit missbräuchlich gehandelt zu haben, und entschuldigte sich. Er erklärte, viele Vorwürfe seien unwahr, übernahm jedoch die Verantwortung für sein Verhalten.

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In diesem Fall strebt Twigs keine finanzielle Entschädigung an. Stattdessen betont ihr Team das Ziel, ein "Unrecht wiedergutzumachen" und andere Überlebende sexuellen Missbrauchs zu unterstützen. Die Klage geht nun weiter, wobei Twigs die Rechtmäßigkeit der NDA anfechtet. Sollte sie erfolgreich sein, könnte sie offen über ihre Vorwürfe gegen LaBeouf sprechen. Der Fall könnte zudem einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie Vertraulichkeitsvereinbarungen in Missbrauchsvergleichen eingesetzt werden.

Quelle