Frankfurt plant ein eigenes Museum für Humor-Legende Loriot – doch der Platz fehlt
Tim LangWarum Loriot jetzt ein Frankfurter ist - Frankfurt plant ein eigenes Museum für Humor-Legende Loriot – doch der Platz fehlt
Frankfurt plant Museum für Humor-Legende Loriot
Frankfurt wird dem berühmten deutschen Humoristen Loriot mit einem eigenen Museum ehren. Das Museum Caricatura für Komische Kunst soll seinen Nachlass beherbergen – doch Platzmangel erfordert einen neuen Standort als Außenstelle.
Die Sammlung umfasst Originalzeichnungen, Manuskripte, Filmrollen und persönliche Gegenstände, die nach Jahren der Katalogisierung endlich der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen.
Loriots Nachlass enthält rund 3.000 Werke, darunter bekannte Skizzen wie Die Herren im Bad sowie Manuskripte wie Die Nudel. Selbst sein Arbeitszimmer mit Schreibtisch und Schallplattensammlung wurde nach Frankfurt gebracht. Doch noch fehlt ein dauerhafter Ort für diese Schätze.
Das aktuelle Domizil des Museums im historischen Leinwandhaus ist zu klein für eine vollständige Ausstellung. Stattdessen suchen die Verantwortlichen nach einem Anbau – einem separaten Gebäude, das ausschließlich Loriot gewidmet sein soll. Bis dahin bleibt der Nachlass archiviert, während ausgewählte Stücke in temporären Pop-up-Ausstellungen gezeigt werden.
Die vollständige Katalogisierung der Sammlung wird noch Jahre dauern. Erst danach wird die Öffentlichkeit umfassenden Zugang zu Loriots kreativem Erbe erhalten.
Das Ziel der Familie ist klar: Loriots Werk bewahren und künftigen Generationen zugänglich machen. Sobald ein passender Standort gefunden ist, wird Frankfurt ein dauerhaftes Museum für einen der beliebtesten Satiriker Deutschlands eröffnen. Bis dahin geht die Suche nach einem geeigneten Ort weiter.
