26 January 2026, 04:07

Freiwillige Feuerwehr Bad Liebenstein zieht Bilanz: Mehr Einsätze, neue Technik und Nachwuchssorgen

Feuerwehrleute in Helmen und Schutzausrüstung an einem Feuerhydranten mit Rohren, Ventilen und anderen Gegenständen im Hintergrund und Text am unteren Bildrand.

Freiwillige Feuerwehr Bad Liebenstein zieht Bilanz: Mehr Einsätze, neue Technik und Nachwuchssorgen

Feuerwehrleute aus Bad Liebenstein, Steinbach und Schweina trafen sich am Freitag, dem 16. Januar 2026, zur jährlichen Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Liebenstein. Dort wurde auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurückgeblickt, das von steigenden Einsatzzahlen, neuer Technik und Veränderungen in der Altersstruktur der Mannschaft geprägt war.

Im vergangenen Jahr rückte die Wehr zu 142 Einsätzen aus, wobei technische Hilfeleistungen einen Großteil ausmachten. Besonders im Dezember häuften sich die Alarmierungen – eine Bewährungsprobe für die Einsatzbereitschaft des Teams. Obwohl die Brandwachen aufgrund der vorübergehenden Schließung des Komödientheaters seltener erforderlich waren, sicherte die Feuerwehr weiterhin Großveranstaltungen ab.

Bei der Nachwuchsgewinnung verzeichnete die Jugendabteilung mit 88 Mitgliedern zum Jahresende einen positiven Trend. Doch die aktive Einsatzabteilung steht vor Herausforderungen: Die größte Altersgruppe (41- bis 45-Jährige) beeinträchtigt die Verfügbarkeit am Tag. Insgesamt zählt die Wehr 81 aktive Einsatzkräfte sowie 34 Veteranen und Ehrenmitglieder. Neu berufen wurde ein Strahlenschutzbeauftragter, während Beförderungen und Dienstjubiläen langjähriges Engagement würdigten. Zudem intensivierte die Feuerwehr ihre Präventionsarbeit und führte 35 Brandschutzunterrichtsstunden an Schulen durch, um das Bewusstsein zu schärfen und Nachwuchs zu werben.

Technisch rüstete sich die Wehr 2025 weiter auf: Ein neues Rüst- und Löschfahrzeug, ein Absturzsicherungssystem sowie verbesserte Schutzausrüstung wurden angeschafft. Dennoch kritisierte Stadtbrandmeister Pfeifer die unzureichende Ausstattung des Hubschrauberlandeplatzes, der den aktuellen Anforderungen nicht gerecht werde. Zwar sind ab 2028 Förderanträge für ein TLF 3000 geplant, doch umfassendere Lösungen bleiben in der Diskussion.

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Mit einer Mischung aus Erfolgen und ungelösten Aufgaben startet die Feuerwehr ins Jahr 2026. Die Einsatzanforderungen steigen weiter, während gleichzeitig die Modernisierung der Ausstattung und die Schließung von Infrastrukturlücken vorangetrieben werden. Jugendarbeit und Prävention bleiben zentrale Schwerpunkte für das kommende Jahr.