Fulda testet digitales Gründungsverfahren innerhalb von 24 Stunden
Greta SchneiderFulda testet digitales Gründungsverfahren innerhalb von 24 Stunden
Fulda wurde als eine von neun Modellregionen für ein neues Projekt ausgewählt, das die Gründung von Unternehmen vereinfachen soll. Die Initiative mit dem Namen Schnellere Gründungen erprobt ein vollständig digitales Verfahren, um Bürokratie abzubauen und Genehmigungen zu beschleunigen. An dem Vorhaben wirken lokale Behörden, das Land Hessen und die Bundesregierung mit.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Schaffung eines schlanken, digitalen Anmeldeverfahrens, das innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen werden kann. Verwaltungsaufgaben werden online gebündelt, Register effizienter vernetzt und das Once-Only-Prinzip angewendet – Gründer müssen dadurch dieselben Angaben nicht mehrfach einreichen. Ziel ist es, die Selbstständigkeit durch klare, schnelle und papierlose Abläufe zu erleichtern.
Fulda und die benachbarte Gemeinde Petersberg leiten den Versuch gemeinsam mit Landes- und Bundespartnern an. Ihre Beteiligung soll Erkenntnisse für die gesamte Region liefern und dazu beitragen, behördliche Dienstleistungen zu modernisieren. Die Verantwortlichen erwarten, dass die Neuerungen Zeit sparen, Bürokratie verringern und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken.
Darüber hinaus soll die Initiative Wachstum fördern, indem überflüssige Hürden für Unternehmer abgebaut werden. Fuldas Teilnahme wird als starkes Signal für die Region gewertet und unterstreicht Hessens proaktiven Ansatz zur Unterstützung von Start-ups.
Bei Erfolg könnte das Pilotprojekt einen neuen Standard für Unternehmensgründungen in ganz Deutschland setzen. Das digitale System würde es Gründern ermöglichen, alle Formalitäten an einem einzigen Tag zu erledigen. Die Ergebnisse des Projekts werden mit anderen Regionen geteilt, um die Prozesse bundesweit zu verbessern.






