Gefälschte Papiere am Flughafen Erfurt: Drei Iraker mit falschen Ausweisen gestoppt
Ella WagnerGefälschte Papiere am Flughafen Erfurt: Drei Iraker mit falschen Ausweisen gestoppt
Drei Passagiere, die mit einem Flug aus Antalya in der Türkei eingereist waren, wurden am Flughafen Erfurt-Weimar von der Bundespolizei angehalten, nachdem sie verdächtige Reisedokumente vorgelegt hatten. Die Beamten bestätigten, dass die Papiere entweder gefälscht oder missbräuchlich verwendet worden waren, woraufhin umgehend gegen die Gruppe vorgegangen wurde.
Der Vorfall ereignete sich, als Bundespolizisten Misstrauen gegenüber den Dokumenten von drei irakischen Staatsbürgern schöpften. Zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren hatten gefälschte belgische Personalausweise vorgelegt, während der dritte, ein 17-jähriger Minderjähriger, einen italienischen Ausweis unrechtmäßig genutzt hatte. Weitere Überprüfungen bestätigten die Zweifel der Beamten.
Den beiden Erwachsenen wurde die Einreise verweigert, und sie müssen sich nun wegen Urkundenfälschung und versuchten unerlaubten Grenzübertritts strafrechtlich verantworten. Sie wurden später über den Flughafen Berlin Brandenburg nach Erbil abgeschoben. Der 17-Jährige hingegen wurde an die Jugendhilfe überwiesen, wo weitere Maßnahmen eingeleitet werden.
Offizielle Statistiken zu ähnlichen Fällen am Flughafen Erfurt-Weimar oder anderen deutschen Flughäfen im vergangenen Jahr wurden nicht veröffentlicht.
Die beiden älteren Männer müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen für ihr Handeln rechnen. Ihre Abschiebung beendet ihren Versuch, illegal nach Deutschland einzureisen. Der Fall des Minderjährigen wird hingegen gesondert über die Jugendhilfe geregelt.
