03 March 2026, 17:28

Gera plant revolutionäres Fußballkonzept mit Vereinen und Stadt an einem Tisch

Eine Luftaufnahme eines Fussballstadions umgeben von Geb├Ąuden, B├Ąumen, Stra├čen, Fahrzeugen, Masten und Werbetafeln in einer Stadt.

Gera plant revolutionäres Fußballkonzept mit Vereinen und Stadt an einem Tisch

Gera plant eine grundlegende Modernisierung seiner Fußballinfrastruktur mit einem neuen Entwicklungskonzept. Das vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung geleitete Projekt zielt darauf ab, ein bedarfsorientiertes und nachhaltiges Rahmenwerk zu schaffen. Die Planungsphase beginnt im Februar 2026 und läuft bis Dezember desselben Jahres – unter Einbindung von Vereinen und lokalen Behörden.

Aktuell stellt die Stadt zwei Stadien, 15 Sportplätze und 13 Turnhallen für den organisierten Fußballbetrieb bereit. Rund 2.400 Spieler:innen trainieren und treten in 25 Vereinen oder Vereinsabteilungen an. Doch hohe Auslastung, wetterbedingte Ausfälle und konkurrierende Nutzungsansprüche führen häufig zu Konflikten bei der Belegung der Anlagen.

Das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung, geleitet von Professor Michael Barsuhn, wurde nach einer Ausschreibung beauftragt. Seine Aufgabe besteht darin, bestehende Daten, Nutzungsmuster und zukünftige Bedarfe zu analysieren, um sicherzustellen, dass der Plan den tatsächlichen Anforderungen entspricht. Die Fußballvereine steuern betriebliche Erkenntnisse sowie Daten aus Trainings- und Spielplänen bei, um das Konzept mitzugestalten.

Auch die Auswirkungen der seit 2003 bestehenden vereinsgeführten Sportanlagen werden detailliert untersucht. Oberbürgermeister Kurt Dannenberg, der zugleich Präsident des Geraer Stadtsportbundes ist, sieht in der Initiative die Chance, gemeinsam mit den Vereinen langfristige Lösungen zu erarbeiten. Weitere Untersuchungen sollen die Bedarfsberechnungen für Plätze und Hallenzeiten präzisieren, um sie besser an die realen Erfordernisse anzupassen.

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Der fertige Rahmenplan wird bis Ende 2026 erwartet. Er soll künftige Investitionen und die Ressourcenverteilung im Geraer Fußball lenken. Vereine, Spieler:innen und lokale Verantwortliche wirken gleichermaßen mit, um sicherzustellen, dass das Konzept aktuelle Herausforderungen bewältigt und gleichzeitig langfristige Nachhaltigkeit garantiert.