29 June 2026, 00:08

Grüne fordern radikale Reformen für ein besseres Schienennetz in NRW

GRÜNE wollen den Schienenverkehr stärken - Direkte Anbindung an das Ruhrgebiet im Fokus

Grüne fordern radikale Reformen für ein besseres Schienennetz in NRW

Die Grünen haben ihre Prioritäten für die Verbesserung des deutschen Schienennetzes vorgestellt. Die Partei argumentiert, dass die Modernisierung derzeit erhebliche Beeinträchtigungen für Fahrgäste mit sich bringt. Betont wird die Notwendigkeit eines zuverlässigeren und attraktiveren Angebots, um den Umstieg vom privaten Pkw zu fördern.

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Leon Kröck, Fraktionsvorsitzender der Solinger Grünen, wies darauf hin, dass die Fahrgäste die aktuellen Einschränkungen bisher mit Geduld ertragen. Die Partei sieht das Netz zwar inmitten dringend notwendiger Aufrüstungsarbeiten, räumt aber ein, dass die damit verbundenen Unannehmlichkeiten spürbar sind.

Eine zentrale Forderung ist die Umleitung der RE2-Linie, um Solingen, Wuppertal und das östliche Ruhrgebiet direkt zu verbinden. Zudem pochen die Grünen auf den Bau zusätzlicher Überholgleise in der Nähe von Düsseldorf-Eller Mitte, noch vor Beginn der Arbeiten am RRX. Darüber hinaus bleibt die Elektrifizierung und Verlängerung der S7 bis Düsseldorf eine der vordersten Prioritäten.

Die Partei setzt sich für eine schnellere Modernisierung der Signaltechnik und eine bessere Koordinierung der Bauvorhaben ein. Solche Maßnahmen, so die Grünen, würden den Schienenverkehr langfristig zuverlässiger, sicherer und attraktiver machen. Die jüngste Wiederinbetriebnahme der RE7- und RB48-Strecken hat zwar kurzfristig für Entlastung gesorgt, doch stehen weitere Baustellen an. Die Vorschläge der Partei zielen darauf ab, künftige Störungen zu minimieren und das Reiseerlebnis im Schienenverkehr insgesamt zu verbessern.

Quelle