09 May 2026, 02:06

Güntzler fordert Länderchefs zu Steuerreform auf – doch Widerstand droht

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für die Reichen und große Unternehmen."

Güntzler fordert Länderchefs zu Steuerreform auf – doch Widerstand droht

Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat die Ministerpräsidenten der Länder aufgefordert, eine umfassende Steuerreform zu unterstützen. Er betont, dass sowohl Bürger als auch Unternehmen dringend Entlastung benötigten, warnt jedoch, dass Widerstand seitens der Landesregierungen die Pläne zum Scheitern bringen könnte.

Güntzler kritisierte die Weigerung der CDU- und CSU-geführten Ministerpräsidenten, einen vorgeschlagenen Steuerentlastungsbonus zu befürworten. Ihre Haltung bezeichnete er als großes Hindernis für die Umsetzung breiterer Steuersenkungen. Der Abgeordnete stellte zudem infrage, ob sich diese Politiker tatsächlich zu den Steuerreformversprechen der Koalition bekennen.

Mit einer deutlichen Warnung rief Güntzler dazu auf, die geplanten Reformen nicht zu blockieren. Er verwies auf mögliche Steuermindereinnahmen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro, die die Haushaltslage zusätzlich belasten könnten. Seine Äußerungen fallen in eine Phase wachsenden Drucks, die im Koalitionsvertrag gemachten Zusagen endlich umzusetzen.

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Im Mittelpunkt des Streits stehen die Finanzierung und der politische Wille der Länderchefs. Ohne deren Zustimmung drohen die Steuerentlastungen für Haushalte und Unternehmen auszubleichen. Güntzlers Vorstoß verschärft die Forderungen nach Geschlossenheit in der Union bei der Finanzpolitik.

Quelle