Hammer Raumstylisten vor dem Aus – Insolvenzverfahren beginnt am 1. April
Ella WagnerHammer Raumstylisten vor dem Aus – Insolvenzverfahren beginnt am 1. April
Hammer Raumstylisten GmbH steht vor ungewisser Zukunft – Rettungsversuche scheitern
Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer bestätigte, hat sich kein Investor gefunden, der die Spezialhandelskette weiterführen könnte. Mit der Eröffnung des regulären Insolvenzverfahrens am 1. April wird das Unternehmen nun mit Räumungsverkäufen beginnen.
Ursprünglich betrieb Hammer Raumstylisten 87 Filialen, doch seit der Einleitung des Insolvenzverfahrens am 27. Januar wurden bereits 46 Standorte geschlossen. Bis Anfang April bleiben nur noch 41 Geschäfte geöffnet – alle bereiten sich auf die ab dem 1. April startenden Liquidationsverkäufe vor.
Die Lohnforderungen der rund 1.100 Mitarbeiter werden vorerst bis Ende März von der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Danach drohen drastische Einschnitte, um die Zahlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten – darunter weitere Filialschließungen und Abverkäufe.
Verhandlungen mit zwei potenziellen Käufern blieben ohne Ergebnis. Trotz der Hoffnung, das Geschäft als Hammer-Spezialhandelsmarke fortzuführen, gelten die Erfolgsaussichten mittlerweile als gering. Kein Investor zeigte Interesse daran, auch nur die Hälfte der verbleibenden Standorte weiterzubetreiben.
Am 1. April tritt das Unternehmen in die reguläre Insolvenz ein, alle verbliebenen Filialen wechseln in den Räumungsmodus. Ohne Rettungsplan bleibt die Zukunft von Hammer Raumstylisten als Handelsmarke ungewiss. Mitarbeiter und Gläubiger müssen sich nun auf das Insolvenzverfahren verlassen, um die nächsten Schritte zu klären.






