Hammer vor dem Aus: Weitere Filialen schließen, Tausende Jobs in Gefahr
Matteo WolfHammer vor dem Aus: Weitere Filialen schließen, Tausende Jobs in Gefahr
Hammer drohen weitere Filialschließungen und Stellenstreichungen
Die angeschlagene deutsche Baumarkt- und Einrichtungskette Hammer steht vor weiteren Schließungen und Entlassungen. Die finanziellen Probleme des Unternehmens ziehen sich bereits seit Monaten hin – ohne dass ein verbindlicher Rettungsdeal in Sicht ist.
Die Krise bei Hammer hat bereits zur Schließung von 46 Filialen bis Ende März geführt. Diese Standorte wurden im Rahmen von Sparmaßnahmen an die Vermieter zurückgegeben. Nun sollen bis Ende April weitere 20 Filialen schließen, da die Lagerbestände schwinden und keine Mittel für neue Ware vorhanden sind.
Seit Anfang April 2026 laufen in allen verbleibenden Filialen Räumungsverkäufe. Die letzten 21 Standorte bleiben bis Ende Mai geöffnet, um die restlichen Bestände zu verkaufen. Zwei potenzielle Käufer hatten ihre unverbindlichen Angebote kürzlich zurückgezogen, was die Zukunft des Unternehmens ungewiss macht. Zwar hat seitdem eine neue Partei ein indikatives Angebot vorgelegt, doch eine endgültige Einigung steht noch aus.
Sämtliche Arbeitsverträge werden im April mit einer maximalen Kündigungsfrist von drei Monaten beendet. Auch die Mietverträge für die Filialen laufen bis Ende April aus, entsprechend der gesetzlich vorgeschriebenen Frist.
Ohne einen verbindlichen Investorendeal bleibt Hammer akut insolvenzgefährdet. Die verbleibenden Filialen führen die Räumungsverkäufe zwar noch bis Mai fort, doch weitere Schließungen und Stellenabbau sind nun unvermeidbar. Das Überleben des Unternehmens hängt von einem letzten Rettungsdeal ab.






