Hoch fordert dringend höhere Vergütung für Apotheker in ganz Deutschland
Ella WagnerHoch setzt sich für höhere Vergütung von Apothekern ein - Hoch fordert dringend höhere Vergütung für Apotheker in ganz Deutschland
Hoch fordert höhere Vergütung für Apotheker
Rheinland-Pfalz’ Gesundheitsminister Clemens Hoch setzt sich für bessere Bezahlung von Apothekerinnen und Apothekern in ganz Deutschland ein. Er kritisiert, dass das aktuelle Abrechnungssystem viele Apotheken in finanzielle Bedrängnis bringt. Seine Forderung kommt zu einer Zeit, in der die Bundesregierung eine zugesagte Erhöhung der Abgabegebühren für verschreibungspflichtige Medikamente verzögert.
Im Mai 2025 hatte die Koalition aus Union und SPD im Koalitionsvertrag beschlossen, die pauschale Gebühr pro verschriebenem Medikament von 8,35 Euro auf 9,50 Euro anzuheben. Doch bis zum 17. Dezember 2025 war diese Anpassung nicht umgesetzt worden. Proteste von Apothekern und das Fehlen der Erhöhung im Entwurf des Apothekengesetzes (ApoVWG) bestätigten die Verzögerung.
Die ausbleibende Anpassung der Abgabegebühren belastet die Apotheken weiterhin finanziell. Hochs Appell unterstreicht die Kluft zwischen politischen Zusagen und deren Umsetzung. Ohne die Erhöhung könnten Apotheker trotz ihrer erweiterten Aufgaben weiterhin um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen.
