ICE-Zug kollidiert mit Reifen und Kinderauto auf niedersächsischen Gleisen – Sabotageverdacht
Matteo WolfICE-Zug kollidiert mit Reifen und Kinderauto auf niedersächsischen Gleisen – Sabotageverdacht
ICE-Hochgeschwindigkeitszug kollidiert mit Autoreifen und Kinderfahrzeug auf Gleisen in Niedersachsen
Am Samstagabend fuhr ein ICE-Zug in der Nähe des Bahnhofs Ashausen in Niedersachsen über einen Autoreifen mit Stahlfelge und ein Bobbycar, ein bekanntes Kinderfahrzeug. Die Polizei ermittelt nun wegen des Vorfalls. Verletzte gab es nicht.
Der Zug war auf der Strecke von Hamburg nach Hannover unterwegs, als er gegen 17:48 Uhr auf die Hindernisse traf. Zum Zeitpunkt der Kollision bewegte er sich mit einer Geschwindigkeit zwischen 150 und 160 km/h.
Die Behörden gehen von einem Verdacht auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr aus. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer am Samstagnachmittag in der Nähe der Gleise in Ashausen verdächtige Aktivitäten beobachtet hat, wird aufgefordert, sich zu melden.
Hinweise können gebührenfrei unter der Nummer 0800 6 888 000 an die Bundespolizei weitergegeben werden. Die Deutsche Bahn unterliegt dem kürzlich verabschiedeten Kritis-Dachgesetz, das Bahnbetreiber zu Sicherheitsmaßnahmen gegen Sabotage verpflichtet und die Meldung von Vorfällen vorschreibt.
Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei nach den Verantwortlichen sucht. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von Gegenständen auf Gleisanlagen ausgehen. Die Behörden appellieren weiterhin an die Bevölkerung, verdächtiges Verhalten in der Nähe von Bahnstrecken zu melden.
