Kai Wegner entschuldigt sich für Pannen beim Berliner Stromausfall im Januar
Greta SchneiderKai Wegner entschuldigt sich für Pannen beim Berliner Stromausfall im Januar
Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner hat sich für sein Krisenmanagement während des großen Stromausfalls Anfang Januar entschuldigt. Der mehrtägige Blackout konnte zwar früher als erwartet behoben werden, doch Wegner räumte Fehler in der Kommunikation während des Notfalls ein.
Der Stromausfall begann an einem Morgen, als sich Wegner in seiner Wohnung aufhielt. Um 8:07 Uhr erreichte ihn während des Frühstücks eine dringende Nachricht des Innensenators. Bis 12:07 Uhr bestätigte ein Lagebericht, dass die Dauer der Stromwiederherstellung weiterhin unklar blieb.
Später am selben Tag warnte der Netzbetreiber Stromnetz Berlin in einer Stellungnahme gegen 14:30 Uhr vor einer längerfristigen Unterbrechung. Wegner sprach daraufhin um 12:45 Uhr mit dem Wirtschaftssenator über die eskalierende Krise. Den Großteil des Tages verblieb er in seiner Wohnung, unterbrach dies nur für eine kurze Stunde Sport.
In Abstimmung mit anderen Senatoren und Behörden koordinierte Wegner die Maßnahmen zur Bewältigung der Krise. Durch die gemeinsamen Anstrengungen konnte die Stromversorgung anderthalb Tage früher als zunächst prognostiziert wiederhergestellt werden.
Vor dem Abgeordnetenhaus entschuldigte sich Wegner offiziell für die Versäumnisse. Zwar verlief der schwerwiegende Stromausfall dank der abgestimmten Reaktion weniger dramatisch als befürchtet, doch stehen Politik und Behörden nun vor der Frage, wie ähnliche Vorfälle künftig verhindert werden können.






