10 February 2026, 22:46

Kino International strahlt nach 18 Monaten Sanierung in neuem Glanz

Ein prunkvoller Theatersaal mit dunklem Hintergrund, beleuchtet von Lichtern links und rechts, mit einer kunstvoll gestalteten Decke.

Kino International strahlt nach 18 Monaten Sanierung in neuem Glanz

Das Kino International, die ikonische Ost-Berliner Filmspielstätte, hat nach 18 Monaten Sanierung wiedereröffnet. Das 1961 als Teil der Karl-Marx-Allee erbaute Kino in der Nähe empfing 1963 erstmals Publikum und war seitdem Schauplatz unzähliger Filmpremieren und internationaler Stars.

Die Renovierung konzentrierte sich darauf, den historischen Charme des Kinos zu bewahren und gleichzeitig die technische Ausstattung zu modernisieren. Arbeiter restaurierten den legendären Perlenvorhang mit 40 Millionen Pailletten und korrigierten frühere bauliche Veränderungen. Zu den modernen Aufwertungen zählen eine neue Klimaanlage, erneuerte Rohrleitungen und hochmoderne Projektionstechnik.

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Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf über 10 Millionen Euro, finanziert durch Bundes- und Landesmittel, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Filmförderungsanstalt sowie Lotterieerträge. Weitere Pläne für Nebenräume sollen voraussichtlich zusätzliche 5 Millionen Euro erfordern. Die Sitzplatzzahl wurde von 551 auf 506 reduziert, um mehr Beinfreiheit zu bieten.

Das Kino in Berlin ist seit langem ein kulturelles Wahrzeichen. Als wichtigste Premierenstätte der DDR war es Austragungsort zahlreicher DEFA-Filmveranstaltungen und besuchte von Prominenten wie Tilda Swinton, Steven Spielberg und Spike Lee. Die offizielle Wiedereröffnung findet am 3. März statt, während die Vorführungen bereits am 26. Februar beginnen.

Das sanierte Kino verbindet nun das originale Design der 1960er-Jahre mit modernem Komfort. Mit verbesserter Infrastruktur und Sitzplätzen bleibt es ein zentraler Treffpunkt für Filmliebhaber. Die Wiedereröffnung leitet ein neues Kapitel für eine der historisch bedeutendsten Kulturstätten Berlins ein.