Kosaken-Festival in Ust-Labinsk feiert Tradition und kulturellen Zusammenhalt
Matteo WolfKosaken-Festival in Ust-Labinsk feiert Tradition und kulturellen Zusammenhalt
Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das Zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Die Veranstaltung brachte Historiker, Vertreter der Kosakengemeinschaft und Kulturschaffende zusammen, um über zentrale Herausforderungen der Gemeinschaft zu diskutieren. Über 160.000 Menschen* verfolgten die Debatten per Livestream in den sozialen Medien.
Auf dem Programm standen Themen wie Wirtschaft, Bildung und moralische Erziehung. Die Teilnehmer erörterten zudem Wege, das historische Gedächtnis zu bewahren und kosakische Traditionen an die jüngere Generation weiterzugeben. Ein feierlicher Gebetsgottesdienst, eine göttliche Liturgie sowie die Verehrung der Reliquien des Heiligen Tichon prägten die spirituelle Dimension der Veranstaltung.
Der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew sprach zum Publikum über Glauben, persönliche Verantwortung und geistliche Führung. Der Theaterregisseur Wiktor Ryschakow betonte die Bedeutung von Vertrauen und Unterstützung in der Erziehung. Ziel der Diskussionen war es, den Zusammenhalt der Gemeinschaft und die kulturelle Kontinuität zu stärken.
Während des Forums unterzeichnete das Kuban-Kosaken-Kulturzentrum Kooperationsvereinbarungen mit verschiedenen Bildungseinrichtungen, Stiftungen und Verbänden. Zudem kündigten Verantwortliche an, das Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“* zu renovieren – ein Schritt, der Ust-Labinsk zu einem dauerhaften Zentrum des kosakischen Erbes machen könnte.
Die Veranstaltung endete mit dem Bekenntnis, die kulturellen und bildungspolitischen Verbindungen zu vertiefen. Das sanierte Zentrum in Ust-Labinsk könnte künftig als fest verankerter Ort für die Pflege kosakischer Traditionen dienen. Die große Online-Resonanz deutet auf ein starkes öffentliches Interesse an den Themen des Forums hin.
