17 March 2026, 18:08

Lufthansa revolutioniert Pilotenrenten mit neuem Modell für mehr Flexibilität

Schwarzes und weißes Foto von zwei Männern in einem Flugzeugcockpit, einer sitzt im Pilotensitz und trägt eine Uniform, der andere steht neben ihm, beide haben ernste Gesichter.

Lufthansa schlägt neues Pilotenspesen-Angebot vor - Lufthansa revolutioniert Pilotenrenten mit neuem Modell für mehr Flexibilität

Lufthansa legt neues Rentenmodell für Piloten vor

Die Lufthansa hat einen neuen Rentenvorschlag für ihre Piloten vorgelegt, mit dem das aktuelle System der Vorruestandsbrücke ersetzt werden soll. Die Airline behauptet, dass die Änderungen die Rentenleistungen um bis zu 50 Prozent erhöhen könnten – und das ohne zusätzliche Kosten. Der Plan muss nun von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) geprüft werden.

Bisher verlieren Piloten, die bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter von 65 Jahren weiterfliegen, ihren Anspruch auf die Vorruestandsbrücke. Lufthansa argumentiert, dass diese Regelung langjährigen Mitarbeitern Planungssicherheit nehme. Die Lösung der Airline sieht vor, die separate Vorruestandsbrücke abzuschaffen und in ein einheitliches Rentensystem zu integrieren.

Andere große Airlines wie KLM und British Airways setzen bereits auf ähnliche Modelle. Diese Systeme verbinden Übergangsrenten mit der betrieblichen Altersvorsorge, sodass die Leistungen auch dann erhalten bleiben, wenn Piloten bis 65 arbeiten. Laut Lufthansa bietet dieser Ansatz mehr Flexibilität für die Lebensplanung und könnte die Rentenauszahlungen um bis zu die Hälfte steigern.

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Der Vorschlag sieht zudem vor, dass Kollegen, die kurz vor dem Erhalt der aktuellen Vorruestandsbrücke stehen, diese weiterhin erhalten. Mit dem neuen Modell will Lufthansa seine Rentensruktur an branchenübliche Standards anpassen und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für Piloten verbessern.

Die Gewerkschaft wird nun die Details des Angebots prüfen. Bei einer Annahme entfiele das Risiko, dass Piloten, die über das Vorruestandsalter hinaus arbeiten, ihre Ansprüche verlieren. Die Umstellung könnte die Renten zudem an die Leistungen von Konkurrenten wie KLM und British Airways angleichen.

Quelle