25 March 2026, 00:07

Martin Schulz erhält nachträglich Paralympics-Silber durch Doping-Disqualifikation

Silbermedaille mit der Aufschrift "Chambre Syndicale des Banquiers Paris" vor einem weißen Hintergrund.

Martin Schulz erhält nachträglich Paralympics-Silber durch Doping-Disqualifikation

Der deutsche Paralympionike Martin Schulz hat bei den Paralympischen Spielen 2024 in Paris nachträglich die Silbermedaille im PTS5-Sprint erhalten. Die Aufwertung erfolgte, nachdem der ursprüngliche Zweitplatzierte, der brasilianische Athlet Ronan Nunes Cordeiro, wegen Dopings disqualifiziert worden war. Schulz' Erfolg bedeutet seine dritte Paralympics-Medaille nach einer erfolgreichen Karriere im Paratriathlon.

Schulz hatte im PTS5-Wettbewerb am 2. September 2024 zunächst Bronze gewonnen. Sein Ergebnis wurde später zu Silber korrigiert, nachdem Cordeiro positiv auf die verbotene Substanz 19-Norandrosteron getestet worden war. Die vorläufige Sperre des Brasilianers begann im Oktober 2024, gefolgt von einer offiziellen Disqualifikationsanhörung im Januar 2026.

Das Anti-Doping-Tribunal des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) bestätigte die Annullierung von Cordeiros Leistung in Paris. Die World Triathlon wird nun über weitere Sanktionen entscheiden, zu denen auch ein Wettkampfverbot gehören könnte. Schulz' nachträgliche Medaille ergänzt seine bisherigen paralympischen Erfolge und festigt seinen Ruf in der Sportwelt.

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Mit der Disqualifikation Cordeiros rückt Schulz offiziell auf den Silberrang vor. Seine Medaillenzahl beläuft sich damit auf drei Stück im Verlauf einer Karriere, die mehrere Paralympics-Wettkämpfe umfasst. Der Fall unterstreicht zudem die anhaltenden Bemühungen zur Dopingbekämpfung im Spitzensport für Athlet:innen mit Behinderung.

Quelle