Michael-Jackson-Biopic Michael sorgt vor Kinostart für Familienstreit
Ella WagnerAnwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Michael-Jackson-Biopic Michael sorgt vor Kinostart für Familienstreit
Ein neues Filmdrama über Michael Jackson soll 2026 in die deutschen Kinos kommen, doch das Projekt sorgt bereits jetzt für Kontroversen. Paris Jackson, die Tochter des verstorbenen Popstars, hat den Film öffentlich kritisiert und den Testamentsvollstreckern des Nachlasses vorgeworfen, ihre Aufgaben zu vernachlässigen. Die Verantwortlichen des Nachlasses wiesen ihre Vorwürfe als haltlos zurück und bezeichneten sie als "Unsinn".
Der unter dem Titel Michael erscheinende Biopic wird das Leben des Sängers von der Entdeckung seines Talents bis zu seinem weltweiten Ruhm nachzeichnen. Michael Jacksons Neffe Jaafar Jackson übernimmt die Hauptrolle, während Nia Long und Colman Domingo als Katherine und Joe Jackson zu sehen sein werden. Die Premiere in Deutschland ist für den 23. April 2026 geplant.
Paris Jackson hat mehrfach Bedenken gegenüber der Produktion geäußert. Sie hinterfragte die mangelnde Filmerfahrung von John Branca, einem der Testamentsvollstrecker und ausführenden Produzenten des Biopics. Zudem behauptete sie, Branca habe seine Position genutzt, um Miles Teller in der Rolle ihres Vaters zu besetzen – obwohl es bisher keine offizielle Bestätigung für Tellers Beteiligung gibt.
Der Nachlass wies ihre Einwände kategorisch zurück. Juristische Vertreter nannten ihre Anschuldigungen unbegründet und verteidigten die künstlerische Ausrichtung des Projekts. Trotz ihrer Kritik hat Paris Jackson vom Nachlass bereits rund 65 Millionen Dollar erhalten und soll in Zukunft noch Hunderte Millionen erben.
Bis zur Veröffentlichung des Biopics ist es zwar noch über ein Jahr hin, doch die Spannungen zwischen Paris Jackson und den Nachlassverantwortlichen sind bereits offen zutage getreten. Ihre Vorwürfe wegen finanzieller Verfehlungen und Besetzungsentscheidungen wurden entschieden zurückgewiesen. Die Dreharbeiten laufen wie geplant weiter, ohne Anzeichen für Änderungen am Zeitplan oder im Team.






