Mobile Rollstuhlrampen für Eisenach: Wie 2.000 Euro Inklusion fördern
Greta SchneiderMobile Rollstuhlrampen für Eisenach: Wie 2.000 Euro Inklusion fördern
Ein neues Projekt für mobile Rollstuhlrampen kommt nach Eisenach und den Wartburgkreis in Thüringen. Die Initiative des Vereins LEAH e.V. soll die Barrierefreiheit verbessern und die soziale Teilhabe von Rollstuhlfahrer:innen fördern. Die Finanzierung des Vorhabens wurde durch einen 2.000-Euro-Zuschuss möglich, den die Organisation in einem regionalen Wettbewerb gewann.
Den Preis sicherte sich LEAH e.V. im Rahmen der "Winter Games"-Kampagne von MDR THÜRINGEN. Beim "Eiswürfel-Weitspucken" erreichte das Team eine kombinierte Weite von zwölf Metern. Der Sieg ermöglichte die Umsetzung des Rollstuhlrampen-Projekts, das aus steckbaren Kunststoffbausteinen besteht – einfach aufzubauen und flexibel einsetzbar.
Die Rampen werden in Eisenach sowie in umliegenden Gemeinden wie Neukirchen und Vacha installiert. Lokale Kindergärten und Schulen beteiligen sich am Aufbau einiger Konstruktionen und setzen so das Motto des Vereins um: "ALLE GEMINSAM FÜR EINANDER". Auch Spieler:innen des ThSV Eisenach unterstützen die Aktion als Botschafter:innen.
LEAH e.V. ist in Deutschland, Österreich und Spanien aktiv und setzt sich für schwer kranke, behinderte oder traumatisierte Kinder und ihre Geschwister ein. Mit rund 150 Mitgliedern engagiert sich die Organisation für mehr Bewusstsein für Barrierefreiheit und stärkt gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl.
Dank der 2.000 Euro entstehen nun mobile Rampen an öffentlichen Orten im Wartburgkreis. Die Konstruktionen sollen den Alltag von Rollstuhlfahrer:innen erleichtern und gleichzeitig die lokale Mitwirkung fördern. Das Projekt ist ein weiterer Schritt in den fortlaufenden Bemühungen von LEAH e.V., Inklusion in der Region voranzutreiben.
Ortsführer und Projektleiter loben Eisenachs integratives Rampenprojekt
Das mobile Rampenprojekt hat starke lokale Unterstützung erhalten. Eisenachs Bürgermeister betonte seinen doppelten Nutzen:
- 'Dieses Projekt ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und sensibilisiert Jugendliche für Barriereprobleme,' sagte Steffen Liebendörfer.
- Der Vorsitzende von LEAH e.V., Torsten Fischer, fügte hinzu: *'Unser Motto 'Ganz MITEINANDER FÜREINANDER' wird lebendig, wenn Schulen Rampen aus modularen Blöcken bauen.'
