31 March 2026, 08:08

Mönchengladbachs Energieausgaben explodieren – trotz Sparbemühungen bleibt der CO₂-Ausstoß stabil

Luftaufnahme einer Stadt mit Gebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen und Bergen, mit Solarpanelen auf einem Dach.

Mönchengladbachs Energieausgaben explodieren – trotz Sparbemühungen bleibt der CO₂-Ausstoß stabil

Energieausgaben für städtische Gebäude in Mönchengladbach stiegen 2024 um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro

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Trotz Bemühungen, den Verbrauch zu senken, blieb der CO₂-Fußabdruck der Stadt mit über 16.600 Tonnen stabil. Nun plant die Verwaltung weitere Modernisierungen, um die Effizienz zu steigern und langfristig Kosten zu sparen.

Der aktuelle Energiebericht der Stadt umfasst rund 750.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Der Stromverbrauch lag mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) nahezu unverändert – Schulen machten dabei fast die Hälfte aus. Auch der Gasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen kWh konstant, wobei Schulen über 62 Prozent des Gesamtbedarfs ausmachten.

Deutlich angestiegen ist hingegen der Bedarf an Heizöl: von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh. Bereits 850.000 Euro flossen in die Modernisierung der Beleuchtung, wobei die Hälfte der Kosten durch Bundesfördermittel gedeckt wurde. Weitere Einsparungen versprechen digitale Stromzähler, die das Gebäudemanagement Mönchengladbach (gmmg) anstelle veralteter Systeme einbauen wird.

Zukunftspläne: Modernisierung von Heizungen und Gebäuden Bis 2028 sollen 25 Schulen neue Heizungsanlagen oder Wärmepumpen erhalten. Auch die Sanierung des Stiftischen Humanistischen Gymnasiums und des STEP-Jugendzentrums stehen an, um Energieverschwendung zu reduzieren.

Obwohl die Energiekosten 2024 stark stiegen, blieben die Emissionen unverändert. Geplante Maßnahmen wie die Modernisierung von Schulheizungen und Gebäudesanierungen sollen die Ausgaben senken und die Nachhaltigkeit verbessern. Die Stadt wird den Verbrauch weiterhin überwachen, während die neuen Maßnahmen greifen.

Quelle