Neuköllns Stromnetz wird für 78 Millionen Euro fit für die Zukunft gemacht
Tim LangNeuköllns Stromnetz wird für 78 Millionen Euro fit für die Zukunft gemacht
Großes Modernisierungsprojekt für die Stromversorgung in Berlin-Neukölln gestartet
In Berlin-Neukölln läuft derzeit ein umfassender Ausbau der Strominfrastruktur an. Die Stromnetz Berlin GmbH hat mit den Bauarbeiten für eine 78 Millionen Euro teure Ersatzanlage für das veraltete Umspannwerk an der Karl-Marx-Straße begonnen. Das am 26. März offiziell gestartete Projekt soll bis 2031 eine zuverlässige Stromversorgung für zehntausende Haushalte und Unternehmen in der Region sichern.
Das bestehende Umspannwerk versorgt das Viertel seit den 1970er-Jahren. Um die Stromversorgung während der Bauphase aufrechtzuerhalten, bleibt die alte Anlage vorerst in Betrieb, während die neue direkt auf demselben Gelände entsteht. Vor Baubeginn führt das Unternehmen Bodenuntersuchungen durch und räumt alte Fundamente vom Gelände.
Der Rohbau des neuen Gebäudes soll bis Ende 2027 fertiggestellt sein. Ab 2028 beginnen dann die Innenausbauarbeiten. Das Design sieht eine Ziegelfassade mit kontrastreichen dunklen Akzenten im Bereich der Treppenhäuser vor. Zudem wird ein Mulden-Rigolen-System integriert, das Regenwasser durch natürliche Versickerung und begrünte Flächen bewirtschaftet.
Sobald die neue Anlage Ende 2031 in Betrieb geht, übernimmt sie schrittweise alle Kabelverbindungen. Die vollständige Umstellung von der alten Anlage soll bis Ende 2033 abgeschlossen sein.
Die Investition in Höhe von 78 Millionen Euro verbindet moderne Ingenieurskunst mit nachhaltigen Lösungen. Nach der Fertigstellung wird die Anlage die langfristige Stromversorgung des Bezirks sichern und gleichzeitig die Umweltbelastung verringern. Die Stromnetz Berlin rechnet damit, dass der modernisierte Netzknoten die Gemeinde noch über Jahrzehnte hinweg versorgen wird.






