13 March 2026, 10:06

NHL kehrt nach 15 Jahren mit Top-Spielen nach Düsseldorf zurück

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto von Menschen, die Hockey auf einem Eisstadion spielen, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pfählen und Bergen im Hintergrund, mit Text unten.

Stützles Senators reisen nach Düsseldorf für NHL-Spiele - NHL kehrt nach 15 Jahren mit Top-Spielen nach Düsseldorf zurück

Die NHL kehrt nach 15 Jahren Pause endlich nach Deutschland zurück. Kurz vor Weihnachten 2023 finden in Düsseldorf zwei Spiele der regulären Saison statt – die ersten offiziellen Partien des Ligabetriebs im Land seit 2011, als Berlin das letzte Event dieser Art ausrichtete.

Bei den anstehenden Spielen in Düsseldorf treffen die Ottawa Senators auf die Chicago Blackhawks. Im Mittelpunkt wird dabei der deutsche Stürmer Tim Stützle stehen, der für Ottawa aufläuft und vor heimischem Publikum glänzen kann. Die Begegnungen folgen auf eine Ankündigung von NHL-Vizekommissar Bill Daly im Dezember 2023, mit der die Liga ihre erneuerte Fokussierung auf Europa bestätigte.

Über das Jahr 2023 hinaus hat sich die NHL verpflichtet, mindestens drei weitere Jahre Spiele in Deutschland auszutragen. Jedes Mal soll eine andere Stadt als Gastgeber fungieren, um die Präsenz der Liga auszubauen. Bereits fest stehen zwei weitere Partien der regulären Saison am 18. und 20. Dezember 2026, bei denen Teams wie die Edmonton Oilers oder die Ottawa Senators im Gespräch sind.

Zudem investiert die NHL rund 100 Millionen Euro, um ihren Einfluss in Europa zu stärken. Mit dieser finanziellen Offensive will die Liga die Fanbindung vertiefen und den Eishockeysport in Schlüsselmärkten wie Deutschland weiterentwickeln. Seit Dalys Ankündigung wurden jedoch keine weiteren Spiele über die geplanten Termine 2023 und 2026 hinaus bestätigt.

Die Düsseldorfer Spiele 2023 markieren die ersten NHL-Partien der regulären Saison in Deutschland seit 2011. Mit einem mehrjährigen Plan will die Liga die Austragungsorte rotieren lassen und ihren europäischen Fußabdruck vergrößern. Die Investition von 100 Millionen Euro unterstreicht die langfristige Strategie, in der Region eine stärkere Fangemeinde aufzubauen.

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