19 April 2026, 10:06

Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Klimafolgenanpassung für Böden und Grundwasser

Ein Schotterweg schlängelt sich durch einen dichten Wald aus hohen Bäumen mit üppiger grüner Vegetation, der Boden ist mit trockenen Blättern bedeckt.

Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Klimafolgenanpassung für Böden und Grundwasser

Niedersachsen hat ein mit 2,25 Millionen Euro dotiertes Projekt zur Klimafolgenanpassung für Böden und Grundwasser angekündigt. Umweltminister Christian Meyer stellte die Pläne am Mittwoch vor und betonte die Bedeutung des Schutzes und der Wiederherstellung von Bodenfunktionen angesichts des Klimawandels.

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Die Förderung unterstützt mehrere Initiativen, darunter einen neuen Leitfaden, der Kommunen dabei helfen soll, versiegelte Flächen zu entsiegeln. Das Handbuch bietet praktische Methoden zur Bewertung versiegelter Bereiche und zeigt auf, wo eine Entsiegelung möglich ist. Der zweite Teil des Leitfadens mit dem Titel "Entsiegelung für die Klimafolgenanpassung" wurde nun vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) veröffentlicht.

Böden spielen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung extremer Wetterereignisse wie Dürren und Starkregen, indem sie Wasser speichern und aufnehmen. Das Projekt KliBoG ist Teil der umfassenden Strategie Niedersachsens, sich an den Klimawandel anzupassen und die natürliche Widerstandsfähigkeit zu stärken.

Die Investition von 2,25 Millionen Euro wird lokale Maßnahmen zur Entsiegelung von Flächen und zur Verbesserung der Bodenqualität fördern. Der veröffentlichte Leitfaden gibt Kommunen klare Handlungsanweisungen, um versiegelte Flächen zu bewerten und zu bearbeiten, und untermauert damit die Klimafolgenanpassungsmaßnahmen des Landes.

Quelle