08 May 2026, 12:05

Panter-Preis 2026 ehrt mutige Medienmacher mit rebellischem Geist

Zeitungsvorderseite mit mehreren Anzeigen und Schlagzeilen.

Panter-Preis 2026 ehrt mutige Medienmacher mit rebellischem Geist

Der Panter-Preis 2026 steht unter dem Motto Unabhängig. Kritisch. Widerständig und würdigt unabhängige und basisdemokratische Medienprojekte. Im Mittelpunkt der Auszeichnung stehen Initiativen, die etablierte Erzählungen hinterfragen und marginalisierten Gruppen eine Stimme verleihen. Die Preisträger werden im Oktober nächsten Jahres während der Hamburger Woche der Pressefreiheit bekannt gegeben.

Für die diesjährige Auszeichnung wurden acht Medienprojekte nominiert. Dazu gehört Radio CORAX, ein Freies Radio aus Halle (Saale), das seit dem 1. Juli 2000 als basisdemokratische Plattform arbeitet. Ebenfalls auf der Shortlist steht Der lichtblick, die einzige unabhängige Gefangenenzeitung Deutschlands, die seit 1968 unzensierte Inhalte veröffentlicht.

Das Berliner Projekt Radio Connection betreibt ein mobiles Radiostudio in Marzahn und produziert wöchentliche mehrsprachige Sendungen für lokale Communities. Die Studentenzeitschrift UnAufgefordert, gegründet am 17. November 1989, erscheint weiterhin alle zwei Monate in Print und online.

Medienbildung spielt eine zentrale Rolle: nah:dran – Medien für alle veranstaltet Workshops für Kinder und Jugendliche und veröffentlicht ihre Beiträge in einer offenen Mediathek. Das unabhängige Medium RUMS aus Münster versendet einen mehrwöchentlich erscheinenden Newsletter zu lokalen Themen. Der Berndt Media Verlag gibt monatlich kostenlose Kultur- und Kinomagazine für die Rhein- und Ruhrregion heraus.

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Die Abstimmung für den Publikumspreis beginnt am 8. Juni und endet am 27. Juni 2026. Die Auszeichnung der Gewinner findet am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr im Museum der Arbeit im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit statt.

Der Panter-Preis zelebriert Medien, die sich kommerziellen und politischen Einflüssen entziehen. Die Verleihung 2026 rückt Projekte in den Fokus, die Teilhabe, Bildung und freie Meinungsäußerung fördern. Die Abstimmung startet im Juni, die feierliche Preisvergabe folgt im Herbst nächsten Jahres in Hamburg.

Quelle