Porsche verknüpft Managerboni mit finanzieller Performance – Blumes 7,4-Millionen-Gehalt enthüllt
Greta SchneiderPorsche verknüpft Managerboni mit finanzieller Performance – Blumes 7,4-Millionen-Gehalt enthüllt
Porsches Vergütungssystem knüpft Managerboni an die finanzielle Performance – mit einer Mischung aus festen und variablen Bestandteilen. Oliver Blume, der zuvor sowohl Volkswagen als auch Porsche führte, bezog im vergangenen Jahr ein Gesamtgehalt von 7,4 Millionen Euro – allerdings hat sich seine Rolle seitdem geändert. Das System soll Führungskräfte zu ehrgeizigen Gewinnzielen motivieren.
Blumes Einkünfte für 2023 setzten sich aus einem Grundgehalt, Rentenzuschüssen und langfristigen Anreizen zusammen, die an die Börsenperformance von Porsche gekoppelt waren. Rund 1,9 Millionen Euro seines Gesamtverdienstes stammten von Porsche, der Rest resultierte aus seiner Doppelfunktion bei Volkswagen. Im Vergleich zu 2022 stieg seine Vergütung um etwa 3 Millionen Euro.
Seit Januar hat sich Blume aus der Porsche-Führung zurückgezogen, um sich voll auf Volkswagen zu konzentrieren. Die Geschäftsführung bei Porsche übernahm Michael Leiters, dessen Gehaltsdetails für 2023 jedoch noch nicht offengelegt wurden.
Das Bonusprogramm für Porsche-Vorstände hängt von der Erfüllung jährlicher Ziele ab, die der Aufsichtsrat festlegt. Diese Vorgaben zielen auf eine Steigerung der Profitabilität ab, wobei die Auszahlungen davon abhängen, in welchem Umfang die Ziele erreicht werden.
Blumes Vergütung unterstreicht den Zusammenhang zwischen Managergehältern und Unternehmenserfolg. Mit Leiters an der Spitze vollzieht sich der Führungswechsel bei Porsche zu einer Zeit, in der das Bonussystem weiterhin die finanzielle Performance vorantreibt. Die Zielvorgaben und Auszahlungen bleiben in der Hand des Aufsichtsrats.