14 March 2026, 14:11

Rassistischer Übergriff in Bremen: 24-Jähriger hält Angreifer bis zur Polizei fest

Ein Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem schwarzen Rand, das "Wir fordern jetzt ein Ende der Polizeigewalt" in einer modernen, auffälligen Schriftart trägt.

24-Jähriger rassistisch beleidigt und verletzt - Rassistischer Übergriff in Bremen: 24-Jähriger hält Angreifer bis zur Polizei fest

Rassistischer Angriff in Bremen: 24-Jähriger bei Auseinandersetzung verletzt

Bei einem rassistisch motivierten Angriff in Bremen wurde ein 24-jähriger Mann am 13. März 2026 am Willy-Brandt-Platz im Stadtteil Findorff verletzt. Die zunächst verbale Auseinandersetzung mit einem 28-jährigen Angreifer eskalierte zu handfester Gewalt. Die Polizei hat mittlerweile ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der Vorfall begann, als der 28-Jährige den jüngeren Mann in einem Geschäft mit rassistischen Beleidigungen beschimpfte. Der Geschädigte versuchte, den Vorfall zu dokumentieren, und zog sein Handy hervor, um die Konfrontation aufzuzeichnen. Daraufhin griff der Angreifer den 24-Jährigen tätlich an: Er schlug ihm ins Gesicht und traf ihn mit einer Getränkedose am Kopf.

Trotz seiner Verletzungen verfolgte der 24-Jährige den Angreifer, konnte ihn stellen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Beide Männer erlitten leichte Verletzungen; der Geschädigte wurde anschließend zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Bremer Polizei ermittelt gegen den 28-Jährigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Beamte sicherten am Tatort Beweismaterial, befragten Zeugen und schalteten den Staatsschutz ein, da der Angriff rassistische Motive aufwies. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich unter der Telefonnummer 0421 362-3888 bei der Ermittlungszentrale zu melden.

Die Ermittlungen laufen unter Federführung von Staatsschutz und örtlicher Polizei weiter. Dem 28-jährigen Tatverdächtigen drohen nun Anklagen wegen der Attacke. Durch das entschlossene Handeln des Opfers konnte der Angreifer noch am Tatort festgenommen werden. Die Beamten sammeln weiterhin Beweise und hoffen auf weitere Zeugenaussagen.

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