Rehlinger attackiert Union: „Keine Fähigkeit, die eigenen Reihen zu ordnen“
Ella WagnerRehlinger kritisiert mangelnde Regierungsfähigkeit der Union - Rehlinger attackiert Union: „Keine Fähigkeit, die eigenen Reihen zu ordnen“
Rehlinger wirft Union vor, die Handlungsfähigkeit der Regierung zu schwächen
Saarlands Ministerpräsidentin Rehlinger übt scharfe Kritik an der Union
- Dezember 2025, 07:04 Uhr
In der deutschen Koalitionsregierung eskalieren die Spannungen: Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat die Unionsparteien öffentlich scharf angegriffen. Ihr Vorwurf: Die Union untergrabe den Ruf der Bundesregierung und scheitere daran, interne Konflikte zu lösen. Die Kritik fällt in eine Phase hitziger Debatten über die Rentenreform und Angriffe auf Arbeitsministerin Nancy Faeser (SPD).
Rehlinger machte die Union für die sinkenden Umfragewerte der Ampel-Koalition verantwortlich. Die SPD trage keine Schuld an den Regierungsproblemen, betonte sie – vielmehr fehle der Union die Fähigkeit, „ihre eigenen Reihen zu ordnen“. Ihre Äußerungen folgen auf Vorwürfe, SPD-Politiker wie Faeser würden sich als „Klassenkämpfer“ gerieren. Rehlinger verteidigte ihre Partei: Man setze sich lediglich für die Interessen der Arbeitnehmer ein.
Der Streit offenbart die anhaltenden Reibungen zwischen SPD und Union. Angesichts der anstehenden Abstimmung über die Rentenreform steht die Regierung unter Druck, trotz innerer Widerstände eine Mehrheit zu sichern. Rehlingers Kritik unterstreicht die tieferliegenden Konflikte um die politische Ausrichtung und den Zusammenhalt der Koalition.
