14 March 2026, 16:06

René Springer bleibt AfD-Chef in Brandenburg – mit ehrgeizigem Ziel für 2029

Eine Menschenmenge steht vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, mit Fahnen und Plakaten in den Händen, mit einer Banner auf der rechten Seite und dem Tor mit Statuen und Säulen geschmückt, unter einem bewölkten Himmel.

AfD-Landeschef Springer in Brandenburg bestätigt - René Springer bleibt AfD-Chef in Brandenburg – mit ehrgeizigem Ziel für 2029

René Springer ist als Landesvorsitzender der AfD in Brandenburg für eine weitere zweijährige Amtszeit wiedergewählt worden. Die Abstimmung fand auf dem jüngsten Parteitag statt, wo er eine deutliche Unterstützung der Mitglieder erhielt. Seine Führung fällt in eine Zeit, in der die AfD in Kommunalwahlen in der gesamten Region weiter an Boden gewinnt.

Springer steht seit 2022 an der Spitze der Alternative für Deutschland (AfD) in Brandenburg. Bei seiner Wiederwahl erhielt er 82,3 Prozent der Stimmen – ein leichter Anstieg gegenüber den 82,1 Prozent vor zwei Jahren. Nun hat er sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: bei der Landtagswahl 2029 die absolute Mehrheit zu erringen, um eine Alleinregierung der AfD zu bilden.

Die politische Landschaft in Brandenburg hat sich seit der Landtagswahl 2024 verändert. Die damalige SPD/BSW-Koalition zerbrach, woraufhin sich eine neue SPD-CDU-Allianz unter Ministerpräsident Dietmar Woidke bildete. Die CDU kontrolliert nun Schlüsselressorts wie Inneres, Bildung und Wirtschaft. Dennoch verzeichnet die AfD auf lokaler Ebene deutliche Zugewinne, etwa beim ersten Wahlgang der Landratswahl im Landkreis Spree-Neiße am 8. März 2026. Dort erreichte die AfD-Kandidatin Christine Beyer 42,4 Prozent der Stimmen, während die CDU auf 30,5 Prozent kam. Eine Stichwahl ist für den 22. März angesetzt.

Springers Wiederwahl festigt seine Position, während sich die AfD auf die nächste Landtagswahl vorbereitet. Die wachsende Unterstützung der Partei in lokalen Wahlen deutet darauf hin, dass sie eine prägende Kraft in der brandenburgischen Politik bleiben wird. Sein Vorhaben, 2029 allein zu regieren, wird die Strategie der AfD in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.

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