Riesige Schneeskulptur sorgt in Goch für Furore – und Rätselraterei
In Goch, Nordrhein-Westfalen, ist eine riesige Schneeskulptur männlicher Genitalien entstanden. Die zwei Meter hohe Kreation, die in einem Kreisverkehr in der Nähe von Berlin entdeckt wurde, sorgte bei Anwohnern sofort für Aufsehen. Die Skulptur entstand bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt und thronte weithin sichtbar im zentralen Kreisverkehr der Stadt. Neben dem imposanten Schneephallus lagen zwei überdimensionale Schneehoden von etwa einem Meter Breite. Damit zählt das Werk zu den ersten Schneekunstwerken dieser Art in Nordrhein-Westfalen in diesem Winter. Der Ort ist nicht ohne künstlerische Bedeutung: Goch beherbergt das Schneemastodel, ein 1987 vom renommierten deutschen Künstler Ulrich Rückriem geschaffenes Monument. Ob die Schneeskulptur eine spielerische Hommage an das künstlerische Erbe der Stadt darstellt, bleibt jedoch unklar. Das vergängliche Kunstwerk ist bereits jetzt Gesprächsthema in Goch. Während der oder die Urheber unbekannt bleiben, sorgt die dreiste Platzierung dafür, dass die Skulptur so schnell nicht in Vergessenheit gerät. Nun bleibt abzuwarten, ob sie schmilzt – oder ob die örtlichen Behörden sie vorher entfernen.
