19 April 2026, 14:11

Sachsen erhöht Beamtengehälter: Stufenweise Anpassung bis 2028 beschlossen

Eine Liniengrafik, die die Gehälter in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Sachsen erhöht Beamtengehälter: Stufenweise Anpassung bis 2028 beschlossen

Beamte in Sachsen erhalten eine Gehaltserhöhung, nachdem die Regierungskoalition des Bundeslandes eine neue Vereinbarung getroffen hat. Der von CDU und SPD unterstützte Vorschlag passt ihre Bezüge an die jüngsten Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst an. Beide Parteien bezeichneten den Schritt als Beitrag zu mehr Gerechtigkeit und Modernisierung.

Die Gehaltsanpassungen erfolgen nach einem gestaffelten Zeitplan: Ab dem 1. April 2026 steigen Gehälter und Pensionen um 2,8 Prozent. Es folgt eine weitere Erhöhung um 2,0 Prozent zum 1. März 2027 sowie eine zusätzliche Anpassung um 1,0 Prozent zum 1. Januar 2028. Die Regelungen entsprechen damit den bereits für andere Beschäftigte im öffentlichen Dienst geltenden Tarifvereinbarungen.

Henning Homann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag, betonte, die Entscheidung zeige Wertschätzung für die Beamtinnen und Beamten und unterstütze zugleich die Modernisierung der Verwaltung. Jan Löffler, haushaltspolitischer Sprecher der CDU, nannte das Ergebnis "ausgewogen" und unterstrich, dass Fairness verlange, die Tariferhöhungen auch auf Beamte auszuweiten.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßte die Ankündigung. Ralf Hron, stellvertretender DGB-Landesvorsitzender in Sachsen, hob die unverzichtbare Rolle der Beamtenschaft für die Aufrechterhaltung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie hervor.

Sachsen ist nicht das einzige Bundesland, das diesen Weg geht. Auch Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein haben beschlossen, ihre Beamten nach demselben Tarifmuster zu bezahlen.

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Die Vereinbarung sorgt dafür, dass die Einkommen der sächsischen Beamten in den kommenden drei Jahren schrittweise steigen. Da mehrere Länder ähnliche Maßnahmen umsetzen, spiegelt der Beschluss einen bundesweiten Trend wider, die Besoldung im öffentlichen Dienst an die Tarifstandards anzupassen. Die Änderungen treten voraussichtlich ab April 2026 in Kraft.

Quelle